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Schottland Rundreise 2022
Rundreise durch Schottland in 2022 ab HULL Fährhafen. Reisezeit ca. 6 Wochen. Update 15.10.2022, So, Fertig. Ich hoffe mit den Infos, Fotos und Reisebericht könnt ihr etwas anfangen. Viel Freude beim lesen und GUTE REISEN! Noch ein paar wichtige Hinweise: -Diese Zusammenstellung enthält auch Stationen die wir nicht angefahren haben - teils aus Zeitgründen, teils wegen der Witterung. Ich habe die Stationen aber trotzdem so gelassen, löschen geht immer. Landschaftlich würde ich aber die nördlichen Highlands und Skye auf jeden Fall drin lassen. Cairngorms NP hatten wir wegen anderer Stationen und dem Tod der Queen leider eher umfahren. -Denkt daran Fähren und Whiskytouren vorher zu buchen, auch außerhalb der Hauptsaison. Wir haben 3 Wochen vorher nicht mehr alles buchen können wir gewünscht. -Achtet auf euren rechten Außenspiegel, am besten farbig markieren! -Mit unserem 7.5m Womo kamen wir fast überall durch, auch einspurige Straßen wegen der vielen Ausweichstellen. Wir sind nur einmal umgedreht weil es vernünftiger war. Mit einem VAN ist es natürlich easy, mit einem Liner bis 9m würde ich die Strecken genauer planen, ist aber nicht unmöglich. Über 9m würde ich die Nebenstrecken nicht fahren. -Mit Park4night kamen wir gut klar, zusätzlich auch BritStop (ähnlich Landvergnügen), was man aber fast vergessen kann, da die angegeben Stops auch anders recherchiert werden können und nicht exklusiv sind. -Wer Gas tanken will, sollte Apps nutzen, da viele Tankstellen defekt oder leer sind. -Notiert euch vor! der Reise eure Fahrzeugdaten für Höhe, Breite, Länge, Reifendruck, Geschwindigkeiten in ft, psi und mph. #XYZ verweisen auf die Seitenzahl des Reiseführer "Schottland, Stephan Lose, 2020" https://www.visitscotland.com/de-de/ Update 2.10.2022 nach Islay. Mit dem Camper (7.5m) auf die Insel kann man machen, muss man nicht. Lieber mit Taxi Destillerie Tour buchen und in Kennacraig stehen lassen. Hab mich heute entschlossen, nach der Tour Fotos und Notizen hochzuladen. Titelfoto Islay Finlaggan. Viel Spass! Update 26.9.2022 auf Skye Portree, Fähren und Whisky Destillerien unbedingt buchen! 5 Wochen für diese Tour reichen nicht, eher 7-8 Wochen. Streichen geht immer 🤪 nur was? Land und Leute sind ein Traum! Update 17.9.2022 in Inverness, Wir sind unterwegs! Alles Super 👍🏻 Titelfoto „Loch Affric“

Reisebericht














Nachdem wir den hübschen Hadrian Campsite verlassen haben, geht es Richtung Scotland nach Jedburgh. In der Gegend gibt es vier weltbekannte Klosterruinen. In Jedburgh hatte König David die Augustiner im 12.Jahrhundert in Frankreich für den Bau beauftragt. Bekannter ist Melrose Abbey, wo schon Filme gedreht wurden. Leider kann keine der Ruinen von innen besichtigt werden wegen Einsturzgefahr. Der Zahn der Zeit erledigt also das, was sowieso bald nötig wird 😁 Im Ship Inn gibt die ersten und sehr guten Fish&Chips. Übernachtet wird beim Friedhof 🪦 - wir sind auch ganz leise 🤐




Nachdem wir den hübschen Hadrian Campsite verlassen haben, geht es Richtung Scotland nach Jedburgh. In der Gegend gibt es vier weltbekannte Klosterruinen. In Jedburgh hatte König David die Augustiner im 12.Jahrhundert in Frankreich für den Bau beauftragt. Bekannter ist Melrose Abbey, wo schon Filme gedreht wurden. Leider kann keine der Ruinen von innen besichtigt werden wegen Einsturzgefahr. Der Zahn der Zeit erledigt also das, was sowieso bald nötig wird 😁 Im Ship Inn gibt die ersten und sehr guten Fish&Chips. Übernachtet wird beim Friedhof 🪦 - wir sind auch ganz leise 🤐



Edinburgh (gesprochen etwa „Edinbara“, ja wirklich) ist unser nächstes Ziel. Wir parken außerhalb des Zentrums und fahren mit den Rädern in die Hauptstadt Scotlands. Über die Royal Mile fahrend, sieht man ab Holyroodhouse viele sehenswerte Gebäude, bis man schließlich an der Burg ankommt. Allerdings auch massenhaft Touristen, Dudelsackspielende Straßenmusiker, Whiskyshops und sonstigen Schottennepp. Wir radeln an die Küste und wollen uns noch die HMS Britannia ansehen, die frühere Yacht der Queen. Ab da wirds frustrierend - die Stadt ist nix für Radler und ein einziger Spießrutenlauf, die Yacht ist weiträumig abgesperrt und hinter einem Einkaufscenter versteckt und nur zu Fuß über das 2. Stockwerk zugänglich und zu guter letzt beginnt es heftig zu regnen und es will auch nicht mehr aufhören. Rasend geht es 8 km quer durch die Stadt, gejagt von Busen und Autos auf nicht vorhandenen Radwegen zurück bis wir völlig durchnässt wieder am Camper ankommen. Ätzend 🥵
Später am Abend klart es wieder auf und wir sehen von einem Aussichtspunkt noch die drei bekannten Brücken über den Forth River, die Forth Bridge (Eisenbahnbrücke die erste aus Stahl), die Forth Road Bridge (eine vierspurige Hängebrücke) und die Queensferry Crossing (Schrägseilbrücke).





Edinburgh (gesprochen etwa „Edinbara“, ja wirklich) ist unser nächstes Ziel. Wir parken außerhalb des Zentrums und fahren mit den Rädern in die Hauptstadt Scotlands. Über die Royal Mile fahrend, sieht man ab Holyroodhouse viele sehenswerte Gebäude, bis man schließlich an der Burg ankommt. Allerdings auch massenhaft Touristen, Dudelsackspielende Straßenmusiker, Whiskyshops und sonstigen Schottennepp. Wir radeln an die Küste und wollen uns noch die HMS Britannia ansehen, die frühere Yacht der Queen. Ab da wirds frustrierend - die Stadt ist nix für Radler und ein einziger Spießrutenlauf, die Yacht ist weiträumig abgesperrt und hinter einem Einkaufscenter versteckt und nur zu Fuß über das 2. Stockwerk zugänglich und zu guter letzt beginnt es heftig zu regnen und es will auch nicht mehr aufhören. Rasend geht es 8 km quer durch die Stadt, gejagt von Busen und Autos auf nicht vorhandenen Radwegen zurück bis wir völlig durchnässt wieder am Camper ankommen. Ätzend 🥵
Später am Abend klart es wieder auf und wir sehen von einem Aussichtspunkt noch die drei bekannten Brücken über den Forth River, die Forth Bridge (Eisenbahnbrücke die erste aus Stahl), die Forth Road Bridge (eine vierspurige Hängebrücke) und die Queensferry Crossing (Schrägseilbrücke).
Auf unserer Weiterfahrt ist Falkirk bekannt durch die Kelpies, zwei 30m hohe Pferdekopffiguren aus Stahl. Sie markieren den Beginn des Schottischen Kanalsystems und sind eine Erinnerung an die Pferde, die hier hunderte Jahre lang Schiffe auf den Kanälen getreidelt haben.
Ein weiteres Highlight in Falkirk ist die Schiffsschaukel. Zwei „Megabadewannen“ werden über einen Drehmechanismus um 180Grad gedreht, wodurch kleinere Schiffe vom oberen Kanal zum unteren, oder umgekehrt fahren können. Ziemlich cool und dauert keine 5 Minuten. Bei Sterling stehen wir auf einem sehr schönen Campground vor den Bergen.





Auf unserer Weiterfahrt ist Falkirk bekannt durch die Kelpies, zwei 30m hohe Pferdekopffiguren aus Stahl. Sie markieren den Beginn des Schottischen Kanalsystems und sind eine Erinnerung an die Pferde, die hier hunderte Jahre lang Schiffe auf den Kanälen getreidelt haben.
Ein weiteres Highlight in Falkirk ist die Schiffsschaukel. Zwei „Megabadewannen“ werden über einen Drehmechanismus um 180Grad gedreht, wodurch kleinere Schiffe vom oberen Kanal zum unteren, oder umgekehrt fahren können. Ziemlich cool und dauert keine 5 Minuten. Bei Sterling stehen wir auf einem sehr schönen Campground vor den Bergen.
Auf dem Weg in den Norden kommen wir bald in den Cairngorms Nationalpark, wo wir in Balmoral der Queen einen Besuch abstatten könnten - aber leider zu spät 🥺 Her Majesty ist heute mit 96 Jahren verstorben. Mit 25 schon kam sie 1952 auf den Thron. Was für ein bewegtes Leben!






Auf dem Weg in den Norden kommen wir bald in den Cairngorms Nationalpark, wo wir in Balmoral der Queen einen Besuch abstatten könnten - aber leider zu spät 🥺 Her Majesty ist heute mit 96 Jahren verstorben. Mit 25 schon kam sie 1952 auf den Thron. Was für ein bewegtes Leben!
Abends stehen wir in Tayport, am Meeresarm gegenüber von Dundee. Ein schöner Sonnenuntergang erinnert mich an mein liebstes Gedicht von Hermann Hesse. Kaum jemand hat die Liebe der Menschen zu den vergänglichen Dingen so schön in Worte gefasst ☺️ und morgen kommt ein neuer Tag und wieder ein schöner Sonnenuntergang, der dem heutigen ähnelt, aber doch völlig anders sein wird 🥹
„In Sand geschrieben“
Daß das Schöne und Berückende
Nur ein Hauch und Schauer sei,
Daß das Köstliche, Entzückende,
Holde ohne Dauer sei:
Wolke, Blume, Seifenblase,
Feuerwerk und Kinderlachen,
Frauenblick im Spiegelglase
Und viel andre wunderbare Sachen,
Daß sie, kaum entdeckt, vergehen,
Nur von Augenblickes Dauer,
Nur ein Duft und Windeswehen,
Ach, wir wissen es mit Trauer.
Und das Dauerhafte, Starre
Ist uns nicht so innig teuer:
Edelstein mit kühlem Feuer,
Glänzendschwere Goldesbarre;
Selbst die Sterne, nicht zu zählen,
Bleiben fern und fremd, sie gleichen
Uns Vergänglichen nicht, erreichen
Nicht das Innerste der Seelen.
Nein, es scheint das innigst Schöne,
Liebenswerte dem Verderben
Zugeneigt, stets nah am Sterben,
Und das Köstlichste: die Töne
Der Musik, die im Entstehen
Schon enteilen, schon vergehen,
Sind nur Wehen, Strömen, Jagen
Und umweht von leiser Trauer,
Denn auch nicht auf Herzschlags Dauer
Lassen sie sich halten, bannen;
Ton um Ton, kaum angeschlagen,
Schwindet schon und rinnt von dannen.
So ist unser Herz dem Flüchtigen,
Ist dem Fließenden, dem Leben
Treu und brüderlich ergeben,
Nicht dem Festen, Dauertüchtigen.
Bald ermüdet uns das Bleibende,
Fels und Sternwelt und Juwelen,
Uns in ewigem Wandel treibende
Wind- und Seifenblasenseelen,
Zeitvermählte, Dauerlose,
Denen Tau am Blatt der Rose,
Denen eines Vogels Werben,
Eines Wolkenspieles Sterben,
Schneegeflimmer, Regenbogen,
Falter, schon hinweggeflogen,
Denen eines Lachens Läuten,
Das uns im Vorübergehen
Kaum gestreift, ein Fest bedeuten
Oder wehtun kann. Wir lieben,
Was uns gleich ist, und verstehen,
Was der Wind in Sand geschrieben.






Abends stehen wir in Tayport, am Meeresarm gegenüber von Dundee. Ein schöner Sonnenuntergang erinnert mich an mein liebstes Gedicht von Hermann Hesse. Kaum jemand hat die Liebe der Menschen zu den vergänglichen Dingen so schön in Worte gefasst ☺️ und morgen kommt ein neuer Tag und wieder ein schöner Sonnenuntergang, der dem heutigen ähnelt, aber doch völlig anders sein wird 🥹
„In Sand geschrieben“
Daß das Schöne und Berückende
Nur ein Hauch und Schauer sei,
Daß das Köstliche, Entzückende,
Holde ohne Dauer sei:
Wolke, Blume, Seifenblase,
Feuerwerk und Kinderlachen,
Frauenblick im Spiegelglase
Und viel andre wunderbare Sachen,
Daß sie, kaum entdeckt, vergehen,
Nur von Augenblickes Dauer,
Nur ein Duft und Windeswehen,
Ach, wir wissen es mit Trauer.
Und das Dauerhafte, Starre
Ist uns nicht so innig teuer:
Edelstein mit kühlem Feuer,
Glänzendschwere Goldesbarre;
Selbst die Sterne, nicht zu zählen,
Bleiben fern und fremd, sie gleichen
Uns Vergänglichen nicht, erreichen
Nicht das Innerste der Seelen.
Nein, es scheint das innigst Schöne,
Liebenswerte dem Verderben
Zugeneigt, stets nah am Sterben,
Und das Köstlichste: die Töne
Der Musik, die im Entstehen
Schon enteilen, schon vergehen,
Sind nur Wehen, Strömen, Jagen
Und umweht von leiser Trauer,
Denn auch nicht auf Herzschlags Dauer
Lassen sie sich halten, bannen;
Ton um Ton, kaum angeschlagen,
Schwindet schon und rinnt von dannen.
So ist unser Herz dem Flüchtigen,
Ist dem Fließenden, dem Leben
Treu und brüderlich ergeben,
Nicht dem Festen, Dauertüchtigen.
Bald ermüdet uns das Bleibende,
Fels und Sternwelt und Juwelen,
Uns in ewigem Wandel treibende
Wind- und Seifenblasenseelen,
Zeitvermählte, Dauerlose,
Denen Tau am Blatt der Rose,
Denen eines Vogels Werben,
Eines Wolkenspieles Sterben,
Schneegeflimmer, Regenbogen,
Falter, schon hinweggeflogen,
Denen eines Lachens Läuten,
Das uns im Vorübergehen
Kaum gestreift, ein Fest bedeuten
Oder wehtun kann. Wir lieben,
Was uns gleich ist, und verstehen,
Was der Wind in Sand geschrieben.
Auch das Design Museum nebenan lohnt einen kurzen Besuch. Viele Bereiche des Designs wie Kleidung, Möbel, Fahrzeuge, Geschirr etc. werden gezeigt. Wir verlassen Dundee rechtzeitig vor der großen Prozession, denn am Sonntag wird der Konvoi mit dem Sarg der Queen hier durchfahren.
Am Abend landen wir auf einem schönen Stellplatz am Meer in Inverbervie.
Was mir auffiel:
- Mit Maske sind wir hier echt die Exoten. Nur selten sehen wir Einheimische mit „Kaffeefilter“. Für die Schotten ist die Pandemie vorbei. Naja, die Insidenz ist in Deutschland mit 260 ca. 3-4 mal so hoch.
- Schotten sind, wie auch die Engländer, durchweg einfach nett und höflich. Bisher habe ich nicht einen getroffen, der irgendwie brummig oder unwirsch reagiert hat, selbst wenn es berechtigt wäre. Der Kulturschock bei der Rückkehr ist vorprogrammiert 😩
- Schotten treiben gern und viel Sport. Wir sehen deutlich mehr Sportanlagen wie in DE und auch in viel besserem Zustand.
- Alles ist teurer wie bei uns, etwa 20-25%. Das macht die Umrechnung der ausgezeichneten Preise £ in € einfach, weil der Kurs auch etwa so viel höher ist.
- Die Schotten haben irgendwie andere Temperaturgene in sich. Bei 15 Grad und Wind tragen die meisten noch kurze und leichte Kleidung. Brrrr





Auch das Design Museum nebenan lohnt einen kurzen Besuch. Viele Bereiche des Designs wie Kleidung, Möbel, Fahrzeuge, Geschirr etc. werden gezeigt. Wir verlassen Dundee rechtzeitig vor der großen Prozession, denn am Sonntag wird der Konvoi mit dem Sarg der Queen hier durchfahren.
Am Abend landen wir auf einem schönen Stellplatz am Meer in Inverbervie.
Was mir auffiel:
- Mit Maske sind wir hier echt die Exoten. Nur selten sehen wir Einheimische mit „Kaffeefilter“. Für die Schotten ist die Pandemie vorbei. Naja, die Insidenz ist in Deutschland mit 260 ca. 3-4 mal so hoch.
- Schotten sind, wie auch die Engländer, durchweg einfach nett und höflich. Bisher habe ich nicht einen getroffen, der irgendwie brummig oder unwirsch reagiert hat, selbst wenn es berechtigt wäre. Der Kulturschock bei der Rückkehr ist vorprogrammiert 😩
- Schotten treiben gern und viel Sport. Wir sehen deutlich mehr Sportanlagen wie in DE und auch in viel besserem Zustand.
- Alles ist teurer wie bei uns, etwa 20-25%. Das macht die Umrechnung der ausgezeichneten Preise £ in € einfach, weil der Kurs auch etwa so viel höher ist.
- Die Schotten haben irgendwie andere Temperaturgene in sich. Bei 15 Grad und Wind tragen die meisten noch kurze und leichte Kleidung. Brrrr
Schnitt - 5 Min. Szene - Ort Radweg - Spaziergänger mit Hunden - 5km/h - Mops reißt sich los - 10km/h - Molly holt auf - Attacke - 15km/h - Molly röchelt und japst - 20km/h - Hund gibt nicht auf - 25km/h - Molly gibt nochmal Gas - 30km/h - ich röchel und japse - 32km/h - Molly gibt auf - nochmal davongekommen 🥵




Schnitt - 5 Min. Szene - Ort Radweg - Spaziergänger mit Hunden - 5km/h - Mops reißt sich los - 10km/h - Molly holt auf - Attacke - 15km/h - Molly röchelt und japst - 20km/h - Hund gibt nicht auf - 25km/h - Molly gibt nochmal Gas - 30km/h - ich röchel und japse - 32km/h - Molly gibt auf - nochmal davongekommen 🥵
Der Peel Ring of Lumphanan entpuppt sich nur als Erdhügel, auf dem im 12. Jahrhundert eine Siedlung war. Der Umweg war unnötig.
Balmoral Castle in den Highlands fällt natürlich aus, da die Königliche Familie dort stets bis Ende September wohnt und zudem die Queen letzte Woche verstarb. Das Gebiet ist weiträumig abgesperrt.
Je weiter es in den Norden geht, desto schmaler werden die Straßen, oft nur einspurig. Aufmerksames fahren ist besonders wichtig.



Der Peel Ring of Lumphanan entpuppt sich nur als Erdhügel, auf dem im 12. Jahrhundert eine Siedlung war. Der Umweg war unnötig.
Balmoral Castle in den Highlands fällt natürlich aus, da die Königliche Familie dort stets bis Ende September wohnt und zudem die Queen letzte Woche verstarb. Das Gebiet ist weiträumig abgesperrt.
Je weiter es in den Norden geht, desto schmaler werden die Straßen, oft nur einspurig. Aufmerksames fahren ist besonders wichtig.
Bei der Einfahrt in Aberlour fallen mir die Gebäude von Walkers auf? Jonny Walker? Hää? Natürlich nicht. Es sind die bekannten Walkers Shortbreat die hier hergestellt werden und ein Lustkauf im Werkverkauf folgt gleich darauf.
Auf meiner Bank am Spey geht die Sonne unter und das Abendessen wartet.






Bei der Einfahrt in Aberlour fallen mir die Gebäude von Walkers auf? Jonny Walker? Hää? Natürlich nicht. Es sind die bekannten Walkers Shortbreat die hier hergestellt werden und ein Lustkauf im Werkverkauf folgt gleich darauf.
Auf meiner Bank am Spey geht die Sonne unter und das Abendessen wartet.
So gehts: Mälzen (der Gerste), Schroten, Maischen, Gären (mit Hefe), Brennen (Destillation), Lagern (im Holzfass) - Fertig 🥃
Wir schauen uns den Herstellungsprozeß in der GlenAllachie Destillery bei Aberlour an. Tour mit Tasting - versteht sich. Wegen Explosionsschutz darf nicht überall fotografiert werden, schade. Die riesigen Destillierblasen sehen toll aus. Kupferrohre und Messing Armaturen - ein tolles Design. 35£ für die Tour war vergleichsweise teuer und mit nur 1h auch recht kurz.
Auf der Fahrt nach Inverness kommen wir an der Benromach Destillery vorbei. Kurzentschlossen halten wir und dürfen die letzte Tour um 3pm ohne Voranmeldung mitmachen. Für nur 10£ sehen wir mehr und 2 Miniproben sind auch dabei, Super. Benromach ist über 120 Jahre alt und wurde nach einer Unterbrechung 1993 wiedereröffnet. Der Whisky hat eine rauchige Note, was für Speyside eher ungewöhnlich ist.
Kurz vor Inverness Airport dürfen wir bei einer Käsemanufaktur über Brit Stop übernachten.
PS. Nein, die Fahrerin durfte die Probe nicht mitmachen und … ja, sie durfte ein „Autofahrerset“ mitnehmen 👍🏻





So gehts: Mälzen (der Gerste), Schroten, Maischen, Gären (mit Hefe), Brennen (Destillation), Lagern (im Holzfass) - Fertig 🥃
Wir schauen uns den Herstellungsprozeß in der GlenAllachie Destillery bei Aberlour an. Tour mit Tasting - versteht sich. Wegen Explosionsschutz darf nicht überall fotografiert werden, schade. Die riesigen Destillierblasen sehen toll aus. Kupferrohre und Messing Armaturen - ein tolles Design. 35£ für die Tour war vergleichsweise teuer und mit nur 1h auch recht kurz.
Auf der Fahrt nach Inverness kommen wir an der Benromach Destillery vorbei. Kurzentschlossen halten wir und dürfen die letzte Tour um 3pm ohne Voranmeldung mitmachen. Für nur 10£ sehen wir mehr und 2 Miniproben sind auch dabei, Super. Benromach ist über 120 Jahre alt und wurde nach einer Unterbrechung 1993 wiedereröffnet. Der Whisky hat eine rauchige Note, was für Speyside eher ungewöhnlich ist.
Kurz vor Inverness Airport dürfen wir bei einer Käsemanufaktur über Brit Stop übernachten.
PS. Nein, die Fahrerin durfte die Probe nicht mitmachen und … ja, sie durfte ein „Autofahrerset“ mitnehmen 👍🏻
Vorher geht es natürlich erst in den Käse Laden, vor dem wir stehen dürfen. Sie haben selbst 150 Kühe und stellen eigenen Käse her. Aber ansonsten gibt es in dem tollen Laden alles was das Käseherz begehrt. Lokale, Schottische und Europäische Sorten. Der Bluecheese von den Hebriden ist der Hammer! Auch Michele die uns vieles erklärt und probieren lässt ist eine Wucht!
Sie erklärt uns - Käse aus der Milch von glücklichen Kühen schmeckt am besten. Wir probieren und … sie hat Recht. Wann sind Kühe am glücklichsten? Wenn sie nach dem Winter wieder auf die Wiese dürfen und umherspringen wie junge Lämmer. Lecker!
Übrigens ist die Versorgung hier ziemlich gut. Die Supermarktketten Tesco und ASDA sehen wir häufig, auch Aldi und Lidl. Das beste - es gibt Starbucks überall ☕️.
Bei der antiken Festung Fort George machen wir nur einen kurzen Stop. Sie schützt die Einfahrt des Moray Firth nach Inverness und tatsächlich sind hier noch heute 500 Soldaten stationiert.
Die Clava Cairns sind 3 Urzeitgräber, die ähnlich wie Stonehenge so angeordnet sind, dass zur Wintersonnenwende die Sonne exakt in die Eingänge scheint. Die Gräber sind unweit vom Culloden Schlachtfeld, wo die Schotten 1746 endgültig an England fielen.
Dann geht es nach Loch Ness. Der See liegt wirklich schön. Ich schaue auf den See, sehr sehr aufmerksam. Hat sich dort etwas bewegt? Klar, nur eine Welle! Oder doch nicht? Es könnte auch eine Rückenflosse gewesen sein. Schon witzig wie man das, was seit den 1930er Jahren ein echter Hype wurde, verinnerlicht hat 😳.
Inzwischen wissen wir - und im Besucherzentrum wird einem leider die letzte Illusion geraubt - Nessy kann es nicht geben. Die vielen Fotos sind anders erklärbar oder gefälscht, aber was u.a. wirklich zählt - Nessy hätte nicht genug zu fressen. Was an Lebewesen im See ist, würde einem Saurier, ob klein oder groß, niemals reichen. Eigentlich schade ☹️.
Die bekannte, aber völlig unbedeutende Ruine des Urquhart Castle am Loch Ness schauen wir uns nur von weiten an. Touristennepp. Ohne Nessy würde die sowieso niemand kennen.
Auf dem Weg zum Tal am Loch Affric landen wir auf einem urigen Waldcampingplatz in Cannich.





Vorher geht es natürlich erst in den Käse Laden, vor dem wir stehen dürfen. Sie haben selbst 150 Kühe und stellen eigenen Käse her. Aber ansonsten gibt es in dem tollen Laden alles was das Käseherz begehrt. Lokale, Schottische und Europäische Sorten. Der Bluecheese von den Hebriden ist der Hammer! Auch Michele die uns vieles erklärt und probieren lässt ist eine Wucht!
Sie erklärt uns - Käse aus der Milch von glücklichen Kühen schmeckt am besten. Wir probieren und … sie hat Recht. Wann sind Kühe am glücklichsten? Wenn sie nach dem Winter wieder auf die Wiese dürfen und umherspringen wie junge Lämmer. Lecker!
Übrigens ist die Versorgung hier ziemlich gut. Die Supermarktketten Tesco und ASDA sehen wir häufig, auch Aldi und Lidl. Das beste - es gibt Starbucks überall ☕️.
Bei der antiken Festung Fort George machen wir nur einen kurzen Stop. Sie schützt die Einfahrt des Moray Firth nach Inverness und tatsächlich sind hier noch heute 500 Soldaten stationiert.
Die Clava Cairns sind 3 Urzeitgräber, die ähnlich wie Stonehenge so angeordnet sind, dass zur Wintersonnenwende die Sonne exakt in die Eingänge scheint. Die Gräber sind unweit vom Culloden Schlachtfeld, wo die Schotten 1746 endgültig an England fielen.
Dann geht es nach Loch Ness. Der See liegt wirklich schön. Ich schaue auf den See, sehr sehr aufmerksam. Hat sich dort etwas bewegt? Klar, nur eine Welle! Oder doch nicht? Es könnte auch eine Rückenflosse gewesen sein. Schon witzig wie man das, was seit den 1930er Jahren ein echter Hype wurde, verinnerlicht hat 😳.
Inzwischen wissen wir - und im Besucherzentrum wird einem leider die letzte Illusion geraubt - Nessy kann es nicht geben. Die vielen Fotos sind anders erklärbar oder gefälscht, aber was u.a. wirklich zählt - Nessy hätte nicht genug zu fressen. Was an Lebewesen im See ist, würde einem Saurier, ob klein oder groß, niemals reichen. Eigentlich schade ☹️.
Die bekannte, aber völlig unbedeutende Ruine des Urquhart Castle am Loch Ness schauen wir uns nur von weiten an. Touristennepp. Ohne Nessy würde die sowieso niemand kennen.
Auf dem Weg zum Tal am Loch Affric landen wir auf einem urigen Waldcampingplatz in Cannich.
Die Zu - Abfahrt war für ein Wohnmobil schon spannend. Öfters mussten wir auf der engen einspurigen Straße Platz machen. Aber es gibt sehr viele Ausweichbuchten, also machbar.
Die Rückfahrt nach Inverness fahren wir nicht am Loch Ness vorbei, sondern am River Beauly bis ans Meer.
Am späten Nachmittag landen wir mit den letzten Sonnenstrahlen wieder in Inverness auf dem Campingplatz direkt am Caledonian Canal. Ein altes Segelschiff auf dem Canal? Geht nicht gibts nicht. Das Segelschiff wurde umgebaut und ist nun ein Motorschiff oder es wurde im Stil eines Segelbootes gebaut. Sachen gibts …



Die Zu - Abfahrt war für ein Wohnmobil schon spannend. Öfters mussten wir auf der engen einspurigen Straße Platz machen. Aber es gibt sehr viele Ausweichbuchten, also machbar.
Die Rückfahrt nach Inverness fahren wir nicht am Loch Ness vorbei, sondern am River Beauly bis ans Meer.
Am späten Nachmittag landen wir mit den letzten Sonnenstrahlen wieder in Inverness auf dem Campingplatz direkt am Caledonian Canal. Ein altes Segelschiff auf dem Canal? Geht nicht gibts nicht. Das Segelschiff wurde umgebaut und ist nun ein Motorschiff oder es wurde im Stil eines Segelbootes gebaut. Sachen gibts …
In einer Schleusenanlage mit 4! Stufen beobachte ich das treiben. Schon wieder kommt ein umgebautes Segelschiff vorbei. Die gibts scheinbar öfter.
Es ist viel los weil Samstag ist. Viele Bekleidungsgeschäfte bieten Kilts an, sogar mit dem passenden Clan-Muster (Tartan) zum eigenen Namen. Geschäftstüchtig!
Ich gehöre demnach zum Clan „Stewart of Galloway“. Wusst ich gar nicht 🤔.
MacMichael grüßt den Rest der Welt 👋🏻





In einer Schleusenanlage mit 4! Stufen beobachte ich das treiben. Schon wieder kommt ein umgebautes Segelschiff vorbei. Die gibts scheinbar öfter.
Es ist viel los weil Samstag ist. Viele Bekleidungsgeschäfte bieten Kilts an, sogar mit dem passenden Clan-Muster (Tartan) zum eigenen Namen. Geschäftstüchtig!
Ich gehöre demnach zum Clan „Stewart of Galloway“. Wusst ich gar nicht 🤔.
MacMichael grüßt den Rest der Welt 👋🏻
Auf dem Weg in den Norden finden wir einen schönen Platz direkt am Meer in Dunbeath. Eine klare Nacht hat niedrige Temperaturen von ca. 5 Grad zur Folge. Die nächsten Tage soll es wieder wärmer werden.
Das Wetter ist überhaupt - wie zu erwarten - recht durchwachsen. Temperaturen am Tag bis 14-20 Grad hatten wir, Sonne, Wolken und Regen wechseln sich schnell ab. Richtig mies war es noch nicht, ausser in Edinburgh. Der Schotte an sich hat meist eine Jacke dabei, auch wenn die Sonne scheint. Man weiß ja nie ☔️ 🌞





Auf dem Weg in den Norden finden wir einen schönen Platz direkt am Meer in Dunbeath. Eine klare Nacht hat niedrige Temperaturen von ca. 5 Grad zur Folge. Die nächsten Tage soll es wieder wärmer werden.
Das Wetter ist überhaupt - wie zu erwarten - recht durchwachsen. Temperaturen am Tag bis 14-20 Grad hatten wir, Sonne, Wolken und Regen wechseln sich schnell ab. Richtig mies war es noch nicht, ausser in Edinburgh. Der Schotte an sich hat meist eine Jacke dabei, auch wenn die Sonne scheint. Man weiß ja nie ☔️ 🌞
Ob es Friseure für Rinder gibt?
Am nördlichsten Punkt des britischen Festlandes werden wir bei strahlendem Sonnenschein mit einer tollen Fernsicht auf die Steilküste und die Insel Orkney belohnt.
Während wir an der gesamt Ostküste in der Ferne immer irgendwelche Zeugen der Neuzeit sahen, Windräder, Bohrtürme, oder Tanker, ist hier im Norden nichts davon zu sehen. Das Meer ist auch wesentlich unruhiger.
Ursprünglich wollten wir in Richtung Ullapool wieder zurück und quer durch die nördlichen Highlands fahren. Die Strecke ist besser ausgebaut. Trotzdem folgen wir doch lieber der NC500 (North Coast 500 Meilen) an der Küste entlang nach Durness. Für die 110km brauchen wir fast 3 Stunden. Eine fantastische Route mit herrlichen Aussichten. Vor allem die Meeresbucht Loch Eriboll erinnert sehr an Norwegen. In vielen kleinen Buchten gibt es Sandstrände wie in Spanien, nur das natürlich jetzt niemand baden geht.
Vor Durness stehen wir mit Gebühr ziemlich schräg auf einem Parkplatz. Selbst mit Keilen läuft das Wasser kaum ab. Lecker 🤤








Ob es Friseure für Rinder gibt?
Am nördlichsten Punkt des britischen Festlandes werden wir bei strahlendem Sonnenschein mit einer tollen Fernsicht auf die Steilküste und die Insel Orkney belohnt.
Während wir an der gesamt Ostküste in der Ferne immer irgendwelche Zeugen der Neuzeit sahen, Windräder, Bohrtürme, oder Tanker, ist hier im Norden nichts davon zu sehen. Das Meer ist auch wesentlich unruhiger.
Ursprünglich wollten wir in Richtung Ullapool wieder zurück und quer durch die nördlichen Highlands fahren. Die Strecke ist besser ausgebaut. Trotzdem folgen wir doch lieber der NC500 (North Coast 500 Meilen) an der Küste entlang nach Durness. Für die 110km brauchen wir fast 3 Stunden. Eine fantastische Route mit herrlichen Aussichten. Vor allem die Meeresbucht Loch Eriboll erinnert sehr an Norwegen. In vielen kleinen Buchten gibt es Sandstrände wie in Spanien, nur das natürlich jetzt niemand baden geht.
Vor Durness stehen wir mit Gebühr ziemlich schräg auf einem Parkplatz. Selbst mit Keilen läuft das Wasser kaum ab. Lecker 🤤
Wir kommen vorerst bis Lochinver und sehen auf der Suche nach einem hübschen Plätzchen für die Nacht am Kirkaig River einen Angler im Wasser stehen. Ob man hier was fängt? Kurz danach finden wir direkt am Fluss einen Platz und laufen ein Stück am Fluss zurück. Inzwischen war der Angler tatsächlich erfolgreich und hat einen Lachs von ca. 60 cm Länge gefangen. Beeindruckend! Und den lässt er nach ein paar Minuten und einigen Fotos (für die Kumpels?) wieder frei. Versteh einer die Angler!








Wir kommen vorerst bis Lochinver und sehen auf der Suche nach einem hübschen Plätzchen für die Nacht am Kirkaig River einen Angler im Wasser stehen. Ob man hier was fängt? Kurz danach finden wir direkt am Fluss einen Platz und laufen ein Stück am Fluss zurück. Inzwischen war der Angler tatsächlich erfolgreich und hat einen Lachs von ca. 60 cm Länge gefangen. Beeindruckend! Und den lässt er nach ein paar Minuten und einigen Fotos (für die Kumpels?) wieder frei. Versteh einer die Angler!
Der Wanderweg um den Stac Pollaidh ist leider ein sehr sumpfiger und steiniger Weg. Doch die Aussicht entschädigt für die Mühe. Wir sind recht umsichtig und sehen trotz der vielen Schlamm - und Sumpflöcher noch ansehnlich aus. Da kommt ein Labrador auf Petra zugelaufen, der sein Glück kaum fassen kann - jemand zum spielen! Danach ist es mit ‚ansehnlich‘ zumindest für Petra vorbei 🤭.
Am späten Nachmittag erreichen wir Ullapool und stehen auf dem Campingplatz direkt am Meer.
Übrigens: Es gibt etwa 20-30% mehr Schafe als Einwohner in Schottland. Warum diese auf den Schildern immer Lambs und nicht Sheeps genannt werden ist mir rätselhaft. Wir sehen nicht nur Lämmer.
Bei Hunden ist es anders. Gefühlt gibt es exakt soviel 🐕 wie es Schotten gibt. Und die sind überall mit dabei, auch in Restaurants und Pubs.




Der Wanderweg um den Stac Pollaidh ist leider ein sehr sumpfiger und steiniger Weg. Doch die Aussicht entschädigt für die Mühe. Wir sind recht umsichtig und sehen trotz der vielen Schlamm - und Sumpflöcher noch ansehnlich aus. Da kommt ein Labrador auf Petra zugelaufen, der sein Glück kaum fassen kann - jemand zum spielen! Danach ist es mit ‚ansehnlich‘ zumindest für Petra vorbei 🤭.
Am späten Nachmittag erreichen wir Ullapool und stehen auf dem Campingplatz direkt am Meer.
Übrigens: Es gibt etwa 20-30% mehr Schafe als Einwohner in Schottland. Warum diese auf den Schildern immer Lambs und nicht Sheeps genannt werden ist mir rätselhaft. Wir sehen nicht nur Lämmer.
Bei Hunden ist es anders. Gefühlt gibt es exakt soviel 🐕 wie es Schotten gibt. Und die sind überall mit dabei, auch in Restaurants und Pubs.
Im Visitorcenter sprechen wir mit einer Frau die zwar mit 20 am Bodensee gelebt hat, aber sich nicht traut und lieber unser mieses englisch beantwortet. Unser Tourvorschlag aus Komoot wird etwas angepasst und los gehts auf den Hausberg, Hill of Ullapool. Versprochen wird uns eine 360 Grad Rundumsicht ins Hinterland und die Bucht. Das finden wir gut.
Der Aufstieg auf den Meall Mhor (gälisch) ist ein Traum weil man mit jedem Meter in die Höhe neue Blickwinkel hat. Heute hat das Kreuzfahrtschiff REGENT angelegt und das Schiff ist auch schön zu sehen.
Auf einer Tafel steht: „Hills of rugged heather, cairns of crumbled rock, the loch glistens in the sunlight, and the sky send the birds flying“ was ich mal frei so übersetze: Hügel aus wildem Heidekraut, Steinhaufen aus zerbröckeltem Fels, der See glitzert im Sonnenlicht, und der Himmel lässt die Vögel fliegen.
Genau so erleben wir es. Nur wenig Wanderer sind unterwegs, aber immer zu einem kurzen Plausch aufgelegt.
Die Kreuzfahrer haben sich inzwischen verkrümelt. Zurück im Pub Ceilidh Place treffen wir die Wanderer und freuen uns über den gemeinsamen Tag. Amazing Alba!





Im Visitorcenter sprechen wir mit einer Frau die zwar mit 20 am Bodensee gelebt hat, aber sich nicht traut und lieber unser mieses englisch beantwortet. Unser Tourvorschlag aus Komoot wird etwas angepasst und los gehts auf den Hausberg, Hill of Ullapool. Versprochen wird uns eine 360 Grad Rundumsicht ins Hinterland und die Bucht. Das finden wir gut.
Der Aufstieg auf den Meall Mhor (gälisch) ist ein Traum weil man mit jedem Meter in die Höhe neue Blickwinkel hat. Heute hat das Kreuzfahrtschiff REGENT angelegt und das Schiff ist auch schön zu sehen.
Auf einer Tafel steht: „Hills of rugged heather, cairns of crumbled rock, the loch glistens in the sunlight, and the sky send the birds flying“ was ich mal frei so übersetze: Hügel aus wildem Heidekraut, Steinhaufen aus zerbröckeltem Fels, der See glitzert im Sonnenlicht, und der Himmel lässt die Vögel fliegen.
Genau so erleben wir es. Nur wenig Wanderer sind unterwegs, aber immer zu einem kurzen Plausch aufgelegt.
Die Kreuzfahrer haben sich inzwischen verkrümelt. Zurück im Pub Ceilidh Place treffen wir die Wanderer und freuen uns über den gemeinsamen Tag. Amazing Alba!
Nicht weit von unserem Ziel für heute liegt das meistfotografierte Schloss Schottlands, das Eilean Donan Castle. Die Burg liegt am Loch Duich und war schon oft die Kulisse bekannter Filme wie Highlander oder James Bond („Die Welt ist nicht genug“). Wir begnügen uns mit einem Fotostop und fahren um den See herum.
Am Abend verziehen sich die Wolken und wir sehen von unserem Stellplatz für die Nacht die „Five Sisters“, eine Bergformation mit fünf Gipfeln.
Unsere deutschen Nachbarn haben zur Abwechslung mal keinen Hund, sondern eine Katze dabei. Sie ist sehr zutraulich und neugierig. Ihr Weltreisemobil ist ein ausgebautes Krankenfahrzeug der Bundeswehr, das allerdings ausser Großbritannien noch nicht viel von der Welt gesehen hat.




Nicht weit von unserem Ziel für heute liegt das meistfotografierte Schloss Schottlands, das Eilean Donan Castle. Die Burg liegt am Loch Duich und war schon oft die Kulisse bekannter Filme wie Highlander oder James Bond („Die Welt ist nicht genug“). Wir begnügen uns mit einem Fotostop und fahren um den See herum.
Am Abend verziehen sich die Wolken und wir sehen von unserem Stellplatz für die Nacht die „Five Sisters“, eine Bergformation mit fünf Gipfeln.
Unsere deutschen Nachbarn haben zur Abwechslung mal keinen Hund, sondern eine Katze dabei. Sie ist sehr zutraulich und neugierig. Ihr Weltreisemobil ist ein ausgebautes Krankenfahrzeug der Bundeswehr, das allerdings ausser Großbritannien noch nicht viel von der Welt gesehen hat.
Die Insel ist sichtbar wilder, rauher. Felsklippen ragen an der Küste hoch, gleich hinter unserem Campingplatz.
Auf einer Wanderung unterhalb der Klippen von Portree, stehen wir vor einem Tor mit einer Warnung. Auf den Wanderweg sind einige Felsbrocken herabgestürzt. Es kommen uns aber einige Wanderer entgegen und so versuchen wir unser Glück. Eine ältere Dame frage ich, ob sie aus Portree kommt und ob der Weg ok ist. Sie antwortet typisch englisch: „Nun, ich lebe noch. Sie können ihn gehen, aber sie sollten es nicht. Ich darf es ihnen also persönlich nicht empfehlen“. Das klingt nach einem eindeutigen go!.
Die Idee in Portree ohne Reservierung zu Abend zu essen war mutig. Schon des öfteren sind wir abgeblitzt oder mussten lange warten. Nach einer Runde durch die Stadt, die mit hungrigen Touristen gut gefüllt ist, landen wir in dem teuren aber guten „Dulse and Brose“ zu einem Burger.





Die Insel ist sichtbar wilder, rauher. Felsklippen ragen an der Küste hoch, gleich hinter unserem Campingplatz.
Auf einer Wanderung unterhalb der Klippen von Portree, stehen wir vor einem Tor mit einer Warnung. Auf den Wanderweg sind einige Felsbrocken herabgestürzt. Es kommen uns aber einige Wanderer entgegen und so versuchen wir unser Glück. Eine ältere Dame frage ich, ob sie aus Portree kommt und ob der Weg ok ist. Sie antwortet typisch englisch: „Nun, ich lebe noch. Sie können ihn gehen, aber sie sollten es nicht. Ich darf es ihnen also persönlich nicht empfehlen“. Das klingt nach einem eindeutigen go!.
Die Idee in Portree ohne Reservierung zu Abend zu essen war mutig. Schon des öfteren sind wir abgeblitzt oder mussten lange warten. Nach einer Runde durch die Stadt, die mit hungrigen Touristen gut gefüllt ist, landen wir in dem teuren aber guten „Dulse and Brose“ zu einem Burger.
Inzwischen ist Nebel und Regen aufgezogen und darum fallen die Besichtigung des Dunvegan Castle mit seinen Gärten und leider auch das Neist Point Lighthouse mit seiner grandiosen Aussicht aus.
Cafes gibt es eine Menge auf der Insel, nur Sonntags (!) haben sehr viele geschlossen. Doch mit dem Cafe Bog Myrtle Skye bei Struan haben wir Glück. Sehr leckere Scones und ein cooles Ambiente in einem früheren Buchladen. Sehr Ungewöhnlich hier draußen.
Die Rückfahrt über die Glenmore Hochebene ist nichts für unsichere Fahrer. Die Fahrbahn ist gerade mal so breit wie der Camper. Von der Gegend bekomme ich wenig mit. Es sind aber auch nur 18km 🥵
Wir hätten zwei Felle mitnehmen sollen 😩 Ich finde das Fell wunderbar kuschelig und angenehm zum sitzen, da meint die beste Frau von allen: „Das Fell ist gut gegen meine Blasenentzündung!“ Na super. Gesundheit ist wichtig!





Inzwischen ist Nebel und Regen aufgezogen und darum fallen die Besichtigung des Dunvegan Castle mit seinen Gärten und leider auch das Neist Point Lighthouse mit seiner grandiosen Aussicht aus.
Cafes gibt es eine Menge auf der Insel, nur Sonntags (!) haben sehr viele geschlossen. Doch mit dem Cafe Bog Myrtle Skye bei Struan haben wir Glück. Sehr leckere Scones und ein cooles Ambiente in einem früheren Buchladen. Sehr Ungewöhnlich hier draußen.
Die Rückfahrt über die Glenmore Hochebene ist nichts für unsichere Fahrer. Die Fahrbahn ist gerade mal so breit wie der Camper. Von der Gegend bekomme ich wenig mit. Es sind aber auch nur 18km 🥵
Wir hätten zwei Felle mitnehmen sollen 😩 Ich finde das Fell wunderbar kuschelig und angenehm zum sitzen, da meint die beste Frau von allen: „Das Fell ist gut gegen meine Blasenentzündung!“ Na super. Gesundheit ist wichtig!
The Old Man of Storr ist ein riesiger Basaltmonolith der aussieht, als hätte Obelix den vergessen auszuliefern. Der Parkplatz ist rappelvoll, obwohl keine Saison ist. Kurz danach kommt der Kilt Rock und die Mealt Falls, ein 60m hoher Wasserfall der direkt auf den steinigen Strand stürzt.
In der Felsenlandschaft The Quiraing wollten wir ein paar Stunden hineinwandern. Das wäre auf jeden Fall ein Highlight mit tollen Ausblicken und mit der Felswand über uns gewesen. Doch die Zufahrtsstraße ist gesperrt, weil ein Wohnmobil in den Graben gefahren ist! Echt jetzt?! Ein blödes Wohnmobil?! Opps! Sind wir ja auch und sowas passiert hier doch sehr schnell. Also gehts weiter …
Ganz im Norden klettern wir zwischen den Ruinen des Duntulm Castle herum. Gleich nebenan soll es an der Küste bei Ebbe Dinosaurier Fußabdrücke geben. Das müssen wir sehen. Wir suchen intensiv die Felsplatten ab, doch nichts davon sieht wie ein Fußabdruck eines Dinos aus. Die online gestellten Beweisfotos sehen wir schon, aber das erscheint uns eher wie normale Auswaschungen durch die Wellen. Ergo - mit viel Phantasie sieht man hunderte von Abdrücken… oder auch keine. Petra fotografiert ein paar spitze Muscheln und „verkauft“ diese online als Wohnhütten. Ob nun noch mehr Touristen kommen werden? Ob sich die Archäologen nun unverstanden die Haare raufen werden? Ist uns egal 🤭
Das hübsche Skye Museum of Island Life ein paar Meilen weiter, berichtet über das Leben der Bauernfamilie die hier bis in die 1960er Jahre mit den 10 Kindern lebte. Sehr authentisch und informativ.
Am Fährhafen von Uig vorbei gehts es wieder zurück Richtung Portree. Direkt unterhalb der Cuillin Berge übernachten wir auf einem ruhigen Parkplatz mit 2 anderen Vans.







The Old Man of Storr ist ein riesiger Basaltmonolith der aussieht, als hätte Obelix den vergessen auszuliefern. Der Parkplatz ist rappelvoll, obwohl keine Saison ist. Kurz danach kommt der Kilt Rock und die Mealt Falls, ein 60m hoher Wasserfall der direkt auf den steinigen Strand stürzt.
In der Felsenlandschaft The Quiraing wollten wir ein paar Stunden hineinwandern. Das wäre auf jeden Fall ein Highlight mit tollen Ausblicken und mit der Felswand über uns gewesen. Doch die Zufahrtsstraße ist gesperrt, weil ein Wohnmobil in den Graben gefahren ist! Echt jetzt?! Ein blödes Wohnmobil?! Opps! Sind wir ja auch und sowas passiert hier doch sehr schnell. Also gehts weiter …
Ganz im Norden klettern wir zwischen den Ruinen des Duntulm Castle herum. Gleich nebenan soll es an der Küste bei Ebbe Dinosaurier Fußabdrücke geben. Das müssen wir sehen. Wir suchen intensiv die Felsplatten ab, doch nichts davon sieht wie ein Fußabdruck eines Dinos aus. Die online gestellten Beweisfotos sehen wir schon, aber das erscheint uns eher wie normale Auswaschungen durch die Wellen. Ergo - mit viel Phantasie sieht man hunderte von Abdrücken… oder auch keine. Petra fotografiert ein paar spitze Muscheln und „verkauft“ diese online als Wohnhütten. Ob nun noch mehr Touristen kommen werden? Ob sich die Archäologen nun unverstanden die Haare raufen werden? Ist uns egal 🤭
Das hübsche Skye Museum of Island Life ein paar Meilen weiter, berichtet über das Leben der Bauernfamilie die hier bis in die 1960er Jahre mit den 10 Kindern lebte. Sehr authentisch und informativ.
Am Fährhafen von Uig vorbei gehts es wieder zurück Richtung Portree. Direkt unterhalb der Cuillin Berge übernachten wir auf einem ruhigen Parkplatz mit 2 anderen Vans.
Die Fahrt mit der Fähre von Armandale nach Mallaig ist ruhig, die Wellen kaum zu spüren. Danach geht die Fahrt anfangs die schöne Küste entlang und dann weiter bis Port Williams.
Hier stoßen wir auf das Ende des Calledonian Canal, der ja in Inverness beginnt. Bevor die Schiffe wieder ins Meer können, gilt es einen Höhenunterschied von 20m zu überwinden. Dafür wurde Anfang des 19. Jahrhunderts eine Schleusenanlage mit 8 (!) Kammern gebaut, Neptuns Staircase genannt. Eine Ingenieurleistung, die in GB einmalig ist. Die Anlage wird wie früher manuell betrieben, allerdings heute mit hydraulisch angetriebenen Toren, früher von Hand. 4 Kammern würden mit heutiger Technik übrigens ausreichen.
Nach einer halben Stunde Fahrt, finden wir bei Onich auf der Wiese von Ann einen fantastischen Platz am Meer.
Was uns auffiel:
- Oft haben wir von den winzigen Mücken, den Midges gelesen und gehört. Ab September scheinen die kleinen Biester aber kaum unterwegs zu sein. Wir sind ihnen bisher kaum begegnet.
- Autospiegel sind eine gefährdete Spezies hier in Schottland. Oft sehe ich Fahrzeuge, auch Camper, die ihr glänzendes Stück liebevoll umwickelt und notdürftig repariert haben. Die engen Straßen führen leider häufig zu ungewollten Kontakten. Wir haben inzwischen ein paar Leuchtstreifen angebracht, damit wir etwas besser gesehen werden.
- Mit dem Linksverkehr kommen Petra und ich überraschend gut klar. Das mag an der Erfahrung aus Australien und Neuseeland liegen. Im Armaturenbrett liegt zwar ein Zettel mit „Links fahren!“, aber wir schauen kaum noch darauf. Eine Sache aber finden wir tückisch. Vor Kreisverkehren - in die man natürlich links hineinfährt und wo man die von rechts kommenden Fahrzeuge passieren lässt - steht manchmal eine Ampel. Diese bedeutet aber keineswegs, dass man nun einfach in den Kreisverkehr hineinfahren darf, sondern, dass er gesperrt oder freigegeben ist. Bei grün muss man also doch stoppen, wenn von rechts Fahrzeuge kommen - sehr tückisch!





Die Fahrt mit der Fähre von Armandale nach Mallaig ist ruhig, die Wellen kaum zu spüren. Danach geht die Fahrt anfangs die schöne Küste entlang und dann weiter bis Port Williams.
Hier stoßen wir auf das Ende des Calledonian Canal, der ja in Inverness beginnt. Bevor die Schiffe wieder ins Meer können, gilt es einen Höhenunterschied von 20m zu überwinden. Dafür wurde Anfang des 19. Jahrhunderts eine Schleusenanlage mit 8 (!) Kammern gebaut, Neptuns Staircase genannt. Eine Ingenieurleistung, die in GB einmalig ist. Die Anlage wird wie früher manuell betrieben, allerdings heute mit hydraulisch angetriebenen Toren, früher von Hand. 4 Kammern würden mit heutiger Technik übrigens ausreichen.
Nach einer halben Stunde Fahrt, finden wir bei Onich auf der Wiese von Ann einen fantastischen Platz am Meer.
Was uns auffiel:
- Oft haben wir von den winzigen Mücken, den Midges gelesen und gehört. Ab September scheinen die kleinen Biester aber kaum unterwegs zu sein. Wir sind ihnen bisher kaum begegnet.
- Autospiegel sind eine gefährdete Spezies hier in Schottland. Oft sehe ich Fahrzeuge, auch Camper, die ihr glänzendes Stück liebevoll umwickelt und notdürftig repariert haben. Die engen Straßen führen leider häufig zu ungewollten Kontakten. Wir haben inzwischen ein paar Leuchtstreifen angebracht, damit wir etwas besser gesehen werden.
- Mit dem Linksverkehr kommen Petra und ich überraschend gut klar. Das mag an der Erfahrung aus Australien und Neuseeland liegen. Im Armaturenbrett liegt zwar ein Zettel mit „Links fahren!“, aber wir schauen kaum noch darauf. Eine Sache aber finden wir tückisch. Vor Kreisverkehren - in die man natürlich links hineinfährt und wo man die von rechts kommenden Fahrzeuge passieren lässt - steht manchmal eine Ampel. Diese bedeutet aber keineswegs, dass man nun einfach in den Kreisverkehr hineinfahren darf, sondern, dass er gesperrt oder freigegeben ist. Bei grün muss man also doch stoppen, wenn von rechts Fahrzeuge kommen - sehr tückisch!
Am Hafen gibt es eine bekannte Fischbude, die Petra natürlich sofort ansteuert. Viele glückliche Asiaten sind davor zu sehen. Wie wärs mit einer gemischten Platte für 2 mit Austern, Langusten, Miesmuscheln, Krabben und was weiß ich noch? Nein danke 😱. Petra begnügt sich also mit zwei Krabbenbrötchen, die umgehend verspeist werden… wenn da die Möwen nicht wären. Mit einer Attacke von zwei Möwen war nicht zu rechnen. Eine fliegt Petra vom hinten an, sozusagen als Ablenkungsmanöver, gleichzeitig stiehlt eine zweiten Möwe vorn das Krabbenbrötchen. Echt geschickt und blitzschnell. Verletzt wurde niemand.
Über der Stadt thront das, dem Kolosseum in Rom nachempfundene Bauwerk eines Bankers. Er hatte damit etwas gutes für die damals arbeitslosen Steinmetze tun wollen. Nach meiner Vermutung, sicher beeinflusst durch meine bekannte Abneigung gegen Banker, hat er den Bau mit den Zinsen finanziert, die er den armen Kerlen vorher abgeknöpft hat…. vielleicht 🫣
Die Fahrt nach Kennacraig, dem Fährhafen nach Isay ist sehr eng und kurvig. Die Straße führt zwar am Meer entlang, aber nur selten kann man durch die Bäume hindurch die schöne, grüne Küste sehen.
Kurz vor dem Ziel finden wir auf dem Tabert Holiday Camping einen komfortablen Platz.
Was uns auffiel:
- Die Engländer und auch die Schotten lieben ihre alten Häuser. Die weiß gestrichenen kleinen Gebäude mit den vielen Kaminen auf dem Dach, begegnen uns immer wieder und diese werden liebevoll restauriert und nicht abgerissen.
- Auch Bäume und Hecken lieben die Schotten, wobei das nicht immer so war und viele Wälder abgeholzt wurden. Vor hundert Jahren waren - vor allem wegen dem Bau von Schiffen - nur noch 5% der Landesfläche mit Wald bedeckt, heute immerhin etwa 10%. In Deutschland haben wir über 30%. Hecken und Bäume werden an den Straßenrändern nicht einfach entfernt wie meist bei uns, sondern immer brav ausgeschnitten. So fährt man also häufig durch regelrechte Tunnels und streift die Äste auch schon mal mit dem linken Aussenspiegel.





Am Hafen gibt es eine bekannte Fischbude, die Petra natürlich sofort ansteuert. Viele glückliche Asiaten sind davor zu sehen. Wie wärs mit einer gemischten Platte für 2 mit Austern, Langusten, Miesmuscheln, Krabben und was weiß ich noch? Nein danke 😱. Petra begnügt sich also mit zwei Krabbenbrötchen, die umgehend verspeist werden… wenn da die Möwen nicht wären. Mit einer Attacke von zwei Möwen war nicht zu rechnen. Eine fliegt Petra vom hinten an, sozusagen als Ablenkungsmanöver, gleichzeitig stiehlt eine zweiten Möwe vorn das Krabbenbrötchen. Echt geschickt und blitzschnell. Verletzt wurde niemand.
Über der Stadt thront das, dem Kolosseum in Rom nachempfundene Bauwerk eines Bankers. Er hatte damit etwas gutes für die damals arbeitslosen Steinmetze tun wollen. Nach meiner Vermutung, sicher beeinflusst durch meine bekannte Abneigung gegen Banker, hat er den Bau mit den Zinsen finanziert, die er den armen Kerlen vorher abgeknöpft hat…. vielleicht 🫣
Die Fahrt nach Kennacraig, dem Fährhafen nach Isay ist sehr eng und kurvig. Die Straße führt zwar am Meer entlang, aber nur selten kann man durch die Bäume hindurch die schöne, grüne Küste sehen.
Kurz vor dem Ziel finden wir auf dem Tabert Holiday Camping einen komfortablen Platz.
Was uns auffiel:
- Die Engländer und auch die Schotten lieben ihre alten Häuser. Die weiß gestrichenen kleinen Gebäude mit den vielen Kaminen auf dem Dach, begegnen uns immer wieder und diese werden liebevoll restauriert und nicht abgerissen.
- Auch Bäume und Hecken lieben die Schotten, wobei das nicht immer so war und viele Wälder abgeholzt wurden. Vor hundert Jahren waren - vor allem wegen dem Bau von Schiffen - nur noch 5% der Landesfläche mit Wald bedeckt, heute immerhin etwa 10%. In Deutschland haben wir über 30%. Hecken und Bäume werden an den Straßenrändern nicht einfach entfernt wie meist bei uns, sondern immer brav ausgeschnitten. So fährt man also häufig durch regelrechte Tunnels und streift die Äste auch schon mal mit dem linken Aussenspiegel.
Auf dem Plan steht gleich nach der Ankunft ein Warehouse Tasting bei Lagavulin, also keine Führung über die Herstellung des Grundstoffes, dem Alkohol, sondern dort wo der Whisky in Fässer gelagert wird.
Der Whisky hier gehört zwar geschmacklich nicht zu meinen Favoriten, aber die Geschichte und der Einfluss der Destillerie sind legendär, insbesondere Ian McGregor, der persönlich die Vorstellung und die Entnahme aus den Fässern macht. Er ist relativ gut verständlich, oder haben wir uns bereits an den schottischen Slang gewöhnt? Wir sitzen mit ungefähr 25 Personen zwischen den Fässern des Lagerhaus No.1. Fünf Proben werden ausgeschenkt. Individuell ist immer das verwendete Fass, meist spanische Sherryfässer oder amerikanische Burbonfässer, und die Zeit im Fass, dem Cask.
Jeder bekommt auch eine Probe des 25 jährigen im Sherryfass, die Flasche für 2250€.
Ab Port Ellen gibt es 4 große Destillerien die nur wenige 100m hintereinander an der Küste liegen, Port Ellen, Laphroaig, Lagavulin und Ardbeg. Port Ellen wird allerdings schon seit einiger Zeit umgebaut.
In Bowmore gibt es abends eine leckere Pizza und hinter der Bucht am Loch Indaal einen schönen Platz am Meer.





Auf dem Plan steht gleich nach der Ankunft ein Warehouse Tasting bei Lagavulin, also keine Führung über die Herstellung des Grundstoffes, dem Alkohol, sondern dort wo der Whisky in Fässer gelagert wird.
Der Whisky hier gehört zwar geschmacklich nicht zu meinen Favoriten, aber die Geschichte und der Einfluss der Destillerie sind legendär, insbesondere Ian McGregor, der persönlich die Vorstellung und die Entnahme aus den Fässern macht. Er ist relativ gut verständlich, oder haben wir uns bereits an den schottischen Slang gewöhnt? Wir sitzen mit ungefähr 25 Personen zwischen den Fässern des Lagerhaus No.1. Fünf Proben werden ausgeschenkt. Individuell ist immer das verwendete Fass, meist spanische Sherryfässer oder amerikanische Burbonfässer, und die Zeit im Fass, dem Cask.
Jeder bekommt auch eine Probe des 25 jährigen im Sherryfass, die Flasche für 2250€.
Ab Port Ellen gibt es 4 große Destillerien die nur wenige 100m hintereinander an der Küste liegen, Port Ellen, Laphroaig, Lagavulin und Ardbeg. Port Ellen wird allerdings schon seit einiger Zeit umgebaut.
In Bowmore gibt es abends eine leckere Pizza und hinter der Bucht am Loch Indaal einen schönen Platz am Meer.
Weil gestern die Zeit nicht reichte, geht es noch einmal zurück nach Bowmore. Bei Deutschen scheint er sehr beliebt zu sein, steht ja auch in vielen Kneipen im Regal. Ist auch recht Preiswert ab ca. 30€ zu bekommen. Auch hier bekommen wir einen Drumm zum probieren. Schon lecker und mit torfiger Note. Durch ein Fenster sehen wir die ausgebreitete Gerste auf dem Malting Floor liegen. Das ist eine Besonderheit bei Bowmore. Sie mälzen und torfen noch selbst.
Danach geht es quer über die kleine Insel zu Caol Ila in der Nähe des Fährhafens für morgen, Port Askeig. Die gehören zu Jonny Walker und machen einen recht torfigen und rauchigen Whisky. Ein paar Kilometer weiter sorgen wir in der neuen Destillerie Ardnahoe mit Tee und Kuchen für die nötige Grundlage des späteren Warehouse Tastings bei Bunnahabhain, einem meiner Lieblinge.
Kurz vor 3pm kommen wir auf der engen, holprigen und kurvigen Strecke dort an und werden von Helen in Empfang genommen. Ein kurzer Walk führt in das Warehouse No.9, wo sich alle versammeln und 4 besondere Whiskys direkt aus dem Fass erhalten. Wirklich etwas besonderes und nicht zu kaufen. Whiskys werden erst später auf die üblichen %te gebracht. Diese hier liegen in Fassstärke bei ca. 52-58%. Der Event hat einen hohen Unterhaltungswert und es wird viel gelacht.
Leider gibt es hier am very End der Insel keine Stellplätze und wir fahren wieder quer über die Insel zum gestrigen Platz.







Weil gestern die Zeit nicht reichte, geht es noch einmal zurück nach Bowmore. Bei Deutschen scheint er sehr beliebt zu sein, steht ja auch in vielen Kneipen im Regal. Ist auch recht Preiswert ab ca. 30€ zu bekommen. Auch hier bekommen wir einen Drumm zum probieren. Schon lecker und mit torfiger Note. Durch ein Fenster sehen wir die ausgebreitete Gerste auf dem Malting Floor liegen. Das ist eine Besonderheit bei Bowmore. Sie mälzen und torfen noch selbst.
Danach geht es quer über die kleine Insel zu Caol Ila in der Nähe des Fährhafens für morgen, Port Askeig. Die gehören zu Jonny Walker und machen einen recht torfigen und rauchigen Whisky. Ein paar Kilometer weiter sorgen wir in der neuen Destillerie Ardnahoe mit Tee und Kuchen für die nötige Grundlage des späteren Warehouse Tastings bei Bunnahabhain, einem meiner Lieblinge.
Kurz vor 3pm kommen wir auf der engen, holprigen und kurvigen Strecke dort an und werden von Helen in Empfang genommen. Ein kurzer Walk führt in das Warehouse No.9, wo sich alle versammeln und 4 besondere Whiskys direkt aus dem Fass erhalten. Wirklich etwas besonderes und nicht zu kaufen. Whiskys werden erst später auf die üblichen %te gebracht. Diese hier liegen in Fassstärke bei ca. 52-58%. Der Event hat einen hohen Unterhaltungswert und es wird viel gelacht.
Leider gibt es hier am very End der Insel keine Stellplätze und wir fahren wieder quer über die Insel zum gestrigen Platz.
Der Reihe nach … Mittags die Fährüberfahrt von Islay und dann hierher noch 1 Stunde Autofahrt. Der Recherche nach war im Bistro des Campingplatzes zwar ein gutes Essen möglich, aber was wir bekamen, waren die besten Steaks ever auf einem heissen Stein. Petra ein Rib Eye Steak und ich ein Filet Steak vom Black Angus Rind aus Aberdeen, dry aged auf einem heissem Stein, Hammer. Sterne Küche kannste vergessen, hier muss man hin. Die ersten Steaks seit Wochen, wo doch fast immer nur Fisch angeboten wird.
Dann tauchten aus der Hintertüre auf einmal ein paar Typen auf und fingen an ein paar Stühle herum zu schieben. Na Prima, ne Dart Runde stört beim lecker Essen.
Denkste, das war die nicht angekündigte Live Band mit zwei Dudelsackspielern. Mit Folk Musik und einem fantastischen Dudelsack Solisten geht der Abend erst spät zu Ende 🫠 Wir sind begeistert!.
Ach so, einen Vormittag gab es auch. Nach einem gemütlichen Morgen haben wir Finlaggan besucht. Hier haben im 14. Jahrhundert die Clan-Chiefs Recht gesprochen. Der Titel des Lord of Isle hat sich bis heute bei der britischen Krone gehalten. In der langen Aufzählung heißt es also, Prinz Opps König Charles von Dingsbums BlaBla Lord of Isle. Wer‘s braucht?! 🥱 Im Pub des Port Askaig Hotel gab es dann noch ein Abschiedsbier bevor wir vorsichtig auf die Fähre gefahren sind.





Der Reihe nach … Mittags die Fährüberfahrt von Islay und dann hierher noch 1 Stunde Autofahrt. Der Recherche nach war im Bistro des Campingplatzes zwar ein gutes Essen möglich, aber was wir bekamen, waren die besten Steaks ever auf einem heissen Stein. Petra ein Rib Eye Steak und ich ein Filet Steak vom Black Angus Rind aus Aberdeen, dry aged auf einem heissem Stein, Hammer. Sterne Küche kannste vergessen, hier muss man hin. Die ersten Steaks seit Wochen, wo doch fast immer nur Fisch angeboten wird.
Dann tauchten aus der Hintertüre auf einmal ein paar Typen auf und fingen an ein paar Stühle herum zu schieben. Na Prima, ne Dart Runde stört beim lecker Essen.
Denkste, das war die nicht angekündigte Live Band mit zwei Dudelsackspielern. Mit Folk Musik und einem fantastischen Dudelsack Solisten geht der Abend erst spät zu Ende 🫠 Wir sind begeistert!.
Ach so, einen Vormittag gab es auch. Nach einem gemütlichen Morgen haben wir Finlaggan besucht. Hier haben im 14. Jahrhundert die Clan-Chiefs Recht gesprochen. Der Titel des Lord of Isle hat sich bis heute bei der britischen Krone gehalten. In der langen Aufzählung heißt es also, Prinz Opps König Charles von Dingsbums BlaBla Lord of Isle. Wer‘s braucht?! 🥱 Im Pub des Port Askaig Hotel gab es dann noch ein Abschiedsbier bevor wir vorsichtig auf die Fähre gefahren sind.
Luss liegt direkt am See und gilt als das schönstes Dorf Schottlands. Die kleinen Häuser sind hübsch mit Blumen geschmückt und meist vermietet.
Die Maid of the Loch, der alte Schaufelraddampfer am Ende des See‘s, kann aktuell nicht besichtigt werden und liegt zur Renovierung im Trockendock.
Unterwegs besuchen wir noch eine letzte Whisky Destillery vor Glasgow, Auchentoshan. Es ist zwar schon geschlossen, aber der nette Pförtner lässt uns trotzdem hinein und gibt uns Parktipps. Die letzte Führung ist noch unterwegs, so das wir uns im Shop umsehen können und ich ein Drumm vom 13jährigen aus 3 verschiedenen Fässern bekomme. Das besondere hier ist, dass der Brand 3 mal erfolgt, nicht wie üblich 2 mal.
Hinter Glasgow finden wir einen versteckten Platz für die Nacht neben weidenden Hochland Rindern.






Luss liegt direkt am See und gilt als das schönstes Dorf Schottlands. Die kleinen Häuser sind hübsch mit Blumen geschmückt und meist vermietet.
Die Maid of the Loch, der alte Schaufelraddampfer am Ende des See‘s, kann aktuell nicht besichtigt werden und liegt zur Renovierung im Trockendock.
Unterwegs besuchen wir noch eine letzte Whisky Destillery vor Glasgow, Auchentoshan. Es ist zwar schon geschlossen, aber der nette Pförtner lässt uns trotzdem hinein und gibt uns Parktipps. Die letzte Führung ist noch unterwegs, so das wir uns im Shop umsehen können und ich ein Drumm vom 13jährigen aus 3 verschiedenen Fässern bekomme. Das besondere hier ist, dass der Brand 3 mal erfolgt, nicht wie üblich 2 mal.
Hinter Glasgow finden wir einen versteckten Platz für die Nacht neben weidenden Hochland Rindern.
Der Parkplatz liegt perfekt am Beginn des „City Center Mural Trail“, einem Walk durch die Stadt mit teils riesigen Wandzeichnungen. Statt Murals würde Graffiti nicht ganz passen, obwohl die Sprayer bekannte Streetart Künstler sind.
Das GoMA, also das Moderne Museum Glasgows enttäuscht. Ein bisschen Warhol, etwas Goldsworthy etc. das war es schon mit den großen Namen, dazu natürlich lokale Künstler, aber wenig.
Im „Willow Tea Room“ haben wir um 2 einen Tisch gebucht. Die Räume wurden nach Vorlagen des Jugendstil Architekten Charles Rennie Mackintosh nachgebaut.
Die Stadt überrascht uns eigentlich und es ist außerdem schön nach Wochen der Einöde mal wieder in einer Stadt zu sein. Glasgow ist nicht mehr die graue Industrieschlampe der 70er und hat sich mächtig gemausert. Viele ältere Gebäude zeugen von Geschichte. Wir haben das Gefühl, den Altersdurchschnitt deutlich anzuheben, soviel junge Leute, meist Studenten sind auf Achse.
Sobald man die Hauptstraßen aber verlässt und in die Seitenstraßen geht, sollte man lieber nicht alleine unterwegs sein. Es stinkt, ist schmutzig und düster.
Auf dem Weg nach Süden stehen wir auf einem schönen Campingplatz, 10 Min. vor Culzean Castle.
Vorschläge:
- Gallery of Modern Art
- Willow Tea Room (buchen!)
- George Square
- Cathedral
- Necropolis
- The Peoples Palace
- Riverside Museum
Museums
https://www.glasgowlife.org.uk/museums
Street-Art
https://peoplemakeglasgow.com/see-do/tours-trails/city-centre-mural-trail




Der Parkplatz liegt perfekt am Beginn des „City Center Mural Trail“, einem Walk durch die Stadt mit teils riesigen Wandzeichnungen. Statt Murals würde Graffiti nicht ganz passen, obwohl die Sprayer bekannte Streetart Künstler sind.
Das GoMA, also das Moderne Museum Glasgows enttäuscht. Ein bisschen Warhol, etwas Goldsworthy etc. das war es schon mit den großen Namen, dazu natürlich lokale Künstler, aber wenig.
Im „Willow Tea Room“ haben wir um 2 einen Tisch gebucht. Die Räume wurden nach Vorlagen des Jugendstil Architekten Charles Rennie Mackintosh nachgebaut.
Die Stadt überrascht uns eigentlich und es ist außerdem schön nach Wochen der Einöde mal wieder in einer Stadt zu sein. Glasgow ist nicht mehr die graue Industrieschlampe der 70er und hat sich mächtig gemausert. Viele ältere Gebäude zeugen von Geschichte. Wir haben das Gefühl, den Altersdurchschnitt deutlich anzuheben, soviel junge Leute, meist Studenten sind auf Achse.
Sobald man die Hauptstraßen aber verlässt und in die Seitenstraßen geht, sollte man lieber nicht alleine unterwegs sein. Es stinkt, ist schmutzig und düster.
Auf dem Weg nach Süden stehen wir auf einem schönen Campingplatz, 10 Min. vor Culzean Castle.
Vorschläge:
- Gallery of Modern Art
- Willow Tea Room (buchen!)
- George Square
- Cathedral
- Necropolis
- The Peoples Palace
- Riverside Museum
Museums
https://www.glasgowlife.org.uk/museums
Street-Art
https://peoplemakeglasgow.com/see-do/tours-trails/city-centre-mural-trail
In Gretna Green - was man getrost vergessen kann wenn es nicht gerade auf dem Weg liegt - amüsiert uns die Show - und Shopkultur. Ein halbes duzend Läden mit Schotten-Touristen-Klimbim, buhlen um die Gunst der Kunden - die kaum vorhanden sind.
Das völlig nichtsagendes Dorf wurde berühmt, weil hier als erster Ort hinter der englischen Grenze die lockereren, schottischen Heiratsgesetze galten. Ab 16 war hier heiraten auch ohne die Einwilligung der Eltern möglich, was bekanntlich auch Deutsche Pärchen in den 60ern und 70ern genutzt haben. Die Trauung nahm der Schmied vor, der das ganze mit drei Schlägen auf den Amboss besiegelte. Heute ist Gretna Green immer noch ein beliebter Heiratsort. Das Hämmern auf den Amboss ist geblieben.
Im Eden Valley landen wir im Strickland Arms, wo wir nach einem leckeren Essen auch im Hof übernachten dürfen.



In Gretna Green - was man getrost vergessen kann wenn es nicht gerade auf dem Weg liegt - amüsiert uns die Show - und Shopkultur. Ein halbes duzend Läden mit Schotten-Touristen-Klimbim, buhlen um die Gunst der Kunden - die kaum vorhanden sind.
Das völlig nichtsagendes Dorf wurde berühmt, weil hier als erster Ort hinter der englischen Grenze die lockereren, schottischen Heiratsgesetze galten. Ab 16 war hier heiraten auch ohne die Einwilligung der Eltern möglich, was bekanntlich auch Deutsche Pärchen in den 60ern und 70ern genutzt haben. Die Trauung nahm der Schmied vor, der das ganze mit drei Schlägen auf den Amboss besiegelte. Heute ist Gretna Green immer noch ein beliebter Heiratsort. Das Hämmern auf den Amboss ist geblieben.
Im Eden Valley landen wir im Strickland Arms, wo wir nach einem leckeren Essen auch im Hof übernachten dürfen.
Einen letzten Stop machen wir in Ripon, einem hübschen Städtchen in Yorkshire. Bekannt ist Ripon durch seine sehenswerte Kathedrale. Aktuell findet darin auch eine beeindruckende Gemäldeausstellung statt. In vielen Gassen sind die typischen Häuser noch erhalten.
Was uns noch auffiel:
- Ich schätze das wir in den letzten fünf Wochen gut 250-300 historische Brücken befahren haben. Die sind sehr stabil und Teil des Verkehrsnetzes. Leider sind sie meist einspurig. Bei uns hätte man die meist abgerissen oder was neues gebaut. Allerdings gibt es in Schottland auch wesentlich mehr Flüsse und Bäche.
Schottland hat uns wirklich gut gefallen. Wir würden fast alles wieder so machen, nur noch etwas mehr Zeit würden wir uns nehmen 😁.
5382 km sind wir unterwegs gewesen, 3658 km ohne Fähre, ca. 1,3 Mio. Schlaglöcher inclusive 😵💫.
Inzwischen ist es 18:00 Uhr und Zeit in Hull auf die Fähre zu fahren, wo ein Buffet auf uns wartet.
Mit einem vollständigen Regenbogen werden wir am Hafen begrüßt. Sehr nett, wäre aber doch nicht nötig gewesen 😁
Alles Gute an alle die uns gefolgt sind 🙋🏼♂️🙋♀️
Michael & Petra
Mar sin leat Alba!





Einen letzten Stop machen wir in Ripon, einem hübschen Städtchen in Yorkshire. Bekannt ist Ripon durch seine sehenswerte Kathedrale. Aktuell findet darin auch eine beeindruckende Gemäldeausstellung statt. In vielen Gassen sind die typischen Häuser noch erhalten.
Was uns noch auffiel:
- Ich schätze das wir in den letzten fünf Wochen gut 250-300 historische Brücken befahren haben. Die sind sehr stabil und Teil des Verkehrsnetzes. Leider sind sie meist einspurig. Bei uns hätte man die meist abgerissen oder was neues gebaut. Allerdings gibt es in Schottland auch wesentlich mehr Flüsse und Bäche.
Schottland hat uns wirklich gut gefallen. Wir würden fast alles wieder so machen, nur noch etwas mehr Zeit würden wir uns nehmen 😁.
5382 km sind wir unterwegs gewesen, 3658 km ohne Fähre, ca. 1,3 Mio. Schlaglöcher inclusive 😵💫.
Inzwischen ist es 18:00 Uhr und Zeit in Hull auf die Fähre zu fahren, wo ein Buffet auf uns wartet.
Mit einem vollständigen Regenbogen werden wir am Hafen begrüßt. Sehr nett, wäre aber doch nicht nötig gewesen 😁
Alles Gute an alle die uns gefolgt sind 🙋🏼♂️🙋♀️
Michael & Petra
Mar sin leat Alba!
Route
Neuestes zuerst- 53.7457 -0.3367
- 53° 44' 44.4" N 0° 20' 12.3" W
- 53.9614 -1.0739
- 53° 57' 41.1" N 1° 4' 26.1" W
- 54.2338 -1.3414
- 54° 14' 1.9" N 1° 20' 29" W
- 54.9899 -2.6017
- 54° 59' 23.6" N 2° 36' 6.1" W
- 55.2344 -2.5791
- 55° 14' 3.9" N 2° 34' 44.6" W
Nachdem wir den hübschen Hadrian Campsite verlassen haben, geht es Richtung Scotland nach Jedburgh. In der Gegend gibt es vier weltbekannte Klosterruinen. In Jedburgh hatte König David die Augustiner im 12.Jahrhundert in Frankreich für den Bau beauftragt. Bekannter ist Melrose Abbey, wo schon Filme gedreht wurden. Leider kann keine der Ruinen von innen besichtigt werden wegen Einsturzgefahr. Der Zahn der Zeit erledigt also das, was sowieso bald nötig wird 😁 Im Ship Inn gibt die ersten und sehr guten Fish&Chips. Übernachtet wird beim Friedhof 🪦 - wir sind auch ganz leise 🤐
- 55.4777 -2.5549
- 55° 28' 39.8" N 2° 33' 17.8" W
- 55.5997 -2.7268
- 55° 35' 59" N 2° 43' 36.6" W
- 55.5995 -2.7817
- 55° 35' 58.1" N 2° 46' 54.2" W
- 55.6712 -1.802
- 55° 40' 16.5" N 1° 48' 7.3" W
- 55.899 -2.1307
- 55° 53' 56.4" N 2° 7' 50.4" W
Edinburgh (gesprochen etwa „Edinbara“, ja wirklich) ist unser nächstes Ziel. Wir parken außerhalb des Zentrums und fahren mit den Rädern in die Hauptstadt Scotlands. Über die Royal Mile fahrend, sieht man ab Holyroodhouse viele sehenswerte Gebäude, bis man schließlich an der Burg ankommt. Allerdings auch massenhaft Touristen, Dudelsackspielende Straßenmusiker, Whiskyshops und sonstigen Schottennepp. Wir radeln an die Küste und wollen uns noch die HMS Britannia ansehen, die frühere Yacht der Queen. Ab da wirds frustrierend - die Stadt ist nix für Radler und ein einziger Spießrutenlauf, die Yacht ist weiträumig abgesperrt und hinter einem Einkaufscenter versteckt und nur zu Fuß über das 2. Stockwerk zugänglich und zu guter letzt beginnt es heftig zu regnen und es will auch nicht mehr aufhören. Rasend geht es 8 km quer durch die Stadt, gejagt von Busen und Autos auf nicht vorhandenen Radwegen zurück bis wir völlig durchnässt wieder am Camper ankommen. Ätzend 🥵
Später am Abend klart es wieder auf und wir sehen von einem Aussichtspunkt noch die drei bekannten Brücken über den Forth River, die Forth Bridge (Eisenbahnbrücke die erste aus Stahl), die Forth Road Bridge (eine vierspurige Hängebrücke) und die Queensferry Crossing (Schrägseilbrücke).
- 55.9533 -3.1883
- 55° 57' 11.7" N 3° 11' 17.8" W
- 55.855 -3.159
- 55° 51' 18.1" N 3° 9' 32.6" W
- 55.9484 -3.2005
- 55° 56' 54.3" N 3° 12' 1.7" W
- 55.9465 -3.163
- 55° 56' 47.3" N 3° 9' 46.8" W
- 55.992 -3.4035
- 55° 59' 31.1" N 3° 24' 12.5" W
Auf unserer Weiterfahrt ist Falkirk bekannt durch die Kelpies, zwei 30m hohe Pferdekopffiguren aus Stahl. Sie markieren den Beginn des Schottischen Kanalsystems und sind eine Erinnerung an die Pferde, die hier hunderte Jahre lang Schiffe auf den Kanälen getreidelt haben.
Ein weiteres Highlight in Falkirk ist die Schiffsschaukel. Zwei „Megabadewannen“ werden über einen Drehmechanismus um 180Grad gedreht, wodurch kleinere Schiffe vom oberen Kanal zum unteren, oder umgekehrt fahren können. Ziemlich cool und dauert keine 5 Minuten. Bei Sterling stehen wir auf einem sehr schönen Campground vor den Bergen.
- 55.9785 -3.6008
- 55° 58' 42.5" N 3° 36' 2.9" W
- 56.0192 -3.7557
- 56° 1' 9.3" N 3° 45' 20.5" W
- 56.0003 -3.8417
- 56° 0' 1.2" N 3° 50' 30" W
Auf dem Weg in den Norden kommen wir bald in den Cairngorms Nationalpark, wo wir in Balmoral der Queen einen Besuch abstatten könnten - aber leider zu spät 🥺 Her Majesty ist heute mit 96 Jahren verstorben. Mit 25 schon kam sie 1952 auf den Thron. Was für ein bewegtes Leben!
- 56.1388 -3.9179
- 56° 8' 19.6" N 3° 55' 4.4" W
- 56.1245 -3.9476
- 56° 7' 28.4" N 3° 56' 51.2" W
Abends stehen wir in Tayport, am Meeresarm gegenüber von Dundee. Ein schöner Sonnenuntergang erinnert mich an mein liebstes Gedicht von Hermann Hesse. Kaum jemand hat die Liebe der Menschen zu den vergänglichen Dingen so schön in Worte gefasst ☺️ und morgen kommt ein neuer Tag und wieder ein schöner Sonnenuntergang, der dem heutigen ähnelt, aber doch völlig anders sein wird 🥹
„In Sand geschrieben“
Daß das Schöne und Berückende
Nur ein Hauch und Schauer sei,
Daß das Köstliche, Entzückende,
Holde ohne Dauer sei:
Wolke, Blume, Seifenblase,
Feuerwerk und Kinderlachen,
Frauenblick im Spiegelglase
Und viel andre wunderbare Sachen,
Daß sie, kaum entdeckt, vergehen,
Nur von Augenblickes Dauer,
Nur ein Duft und Windeswehen,
Ach, wir wissen es mit Trauer.
Und das Dauerhafte, Starre
Ist uns nicht so innig teuer:
Edelstein mit kühlem Feuer,
Glänzendschwere Goldesbarre;
Selbst die Sterne, nicht zu zählen,
Bleiben fern und fremd, sie gleichen
Uns Vergänglichen nicht, erreichen
Nicht das Innerste der Seelen.
Nein, es scheint das innigst Schöne,
Liebenswerte dem Verderben
Zugeneigt, stets nah am Sterben,
Und das Köstlichste: die Töne
Der Musik, die im Entstehen
Schon enteilen, schon vergehen,
Sind nur Wehen, Strömen, Jagen
Und umweht von leiser Trauer,
Denn auch nicht auf Herzschlags Dauer
Lassen sie sich halten, bannen;
Ton um Ton, kaum angeschlagen,
Schwindet schon und rinnt von dannen.
So ist unser Herz dem Flüchtigen,
Ist dem Fließenden, dem Leben
Treu und brüderlich ergeben,
Nicht dem Festen, Dauertüchtigen.
Bald ermüdet uns das Bleibende,
Fels und Sternwelt und Juwelen,
Uns in ewigem Wandel treibende
Wind- und Seifenblasenseelen,
Zeitvermählte, Dauerlose,
Denen Tau am Blatt der Rose,
Denen eines Vogels Werben,
Eines Wolkenspieles Sterben,
Schneegeflimmer, Regenbogen,
Falter, schon hinweggeflogen,
Denen eines Lachens Läuten,
Das uns im Vorübergehen
Kaum gestreift, ein Fest bedeuten
Oder wehtun kann. Wir lieben,
Was uns gleich ist, und verstehen,
Was der Wind in Sand geschrieben.
- 56.2563 -3.2064
- 56° 15' 22.6" N 3° 12' 23.1" W
- 56.3398 -2.7967
- 56° 20' 23.2" N 2° 47' 48.2" W
Auch das Design Museum nebenan lohnt einen kurzen Besuch. Viele Bereiche des Designs wie Kleidung, Möbel, Fahrzeuge, Geschirr etc. werden gezeigt. Wir verlassen Dundee rechtzeitig vor der großen Prozession, denn am Sonntag wird der Konvoi mit dem Sarg der Queen hier durchfahren.
Am Abend landen wir auf einem schönen Stellplatz am Meer in Inverbervie.
Was mir auffiel:
- Mit Maske sind wir hier echt die Exoten. Nur selten sehen wir Einheimische mit „Kaffeefilter“. Für die Schotten ist die Pandemie vorbei. Naja, die Insidenz ist in Deutschland mit 260 ca. 3-4 mal so hoch.
- Schotten sind, wie auch die Engländer, durchweg einfach nett und höflich. Bisher habe ich nicht einen getroffen, der irgendwie brummig oder unwirsch reagiert hat, selbst wenn es berechtigt wäre. Der Kulturschock bei der Rückkehr ist vorprogrammiert 😩
- Schotten treiben gern und viel Sport. Wir sehen deutlich mehr Sportanlagen wie in DE und auch in viel besserem Zustand.
- Alles ist teurer wie bei uns, etwa 20-25%. Das macht die Umrechnung der ausgezeichneten Preise £ in € einfach, weil der Kurs auch etwa so viel höher ist.
- Die Schotten haben irgendwie andere Temperaturgene in sich. Bei 15 Grad und Wind tragen die meisten noch kurze und leichte Kleidung. Brrrr
- 56.462 -2.9707
- 56° 27' 43.3" N 2° 58' 14.6" W
Schnitt - 5 Min. Szene - Ort Radweg - Spaziergänger mit Hunden - 5km/h - Mops reißt sich los - 10km/h - Molly holt auf - Attacke - 15km/h - Molly röchelt und japst - 20km/h - Hund gibt nicht auf - 25km/h - Molly gibt nochmal Gas - 30km/h - ich röchel und japse - 32km/h - Molly gibt auf - nochmal davongekommen 🥵
Der Peel Ring of Lumphanan entpuppt sich nur als Erdhügel, auf dem im 12. Jahrhundert eine Siedlung war. Der Umweg war unnötig.
Balmoral Castle in den Highlands fällt natürlich aus, da die Königliche Familie dort stets bis Ende September wohnt und zudem die Queen letzte Woche verstarb. Das Gebiet ist weiträumig abgesperrt.
Je weiter es in den Norden geht, desto schmaler werden die Straßen, oft nur einspurig. Aufmerksames fahren ist besonders wichtig.
- 56.946 -2.1962
- 56° 56' 45.7" N 2° 11' 46.4" W
- 57.0451 -2.4928
- 57° 2' 42.2" N 2° 29' 34.2" W
- 57.4359 -3.1281
- 57° 26' 9.3" N 3° 7' 41.1" W
Bei der Einfahrt in Aberlour fallen mir die Gebäude von Walkers auf? Jonny Walker? Hää? Natürlich nicht. Es sind die bekannten Walkers Shortbreat die hier hergestellt werden und ein Lustkauf im Werkverkauf folgt gleich darauf.
Auf meiner Bank am Spey geht die Sonne unter und das Abendessen wartet.
- 57.4749 -3.217
- 57° 28' 29.7" N 3° 13' 1.1" W
So gehts: Mälzen (der Gerste), Schroten, Maischen, Gären (mit Hefe), Brennen (Destillation), Lagern (im Holzfass) - Fertig 🥃
Wir schauen uns den Herstellungsprozeß in der GlenAllachie Destillery bei Aberlour an. Tour mit Tasting - versteht sich. Wegen Explosionsschutz darf nicht überall fotografiert werden, schade. Die riesigen Destillierblasen sehen toll aus. Kupferrohre und Messing Armaturen - ein tolles Design. 35£ für die Tour war vergleichsweise teuer und mit nur 1h auch recht kurz.
Auf der Fahrt nach Inverness kommen wir an der Benromach Destillery vorbei. Kurzentschlossen halten wir und dürfen die letzte Tour um 3pm ohne Voranmeldung mitmachen. Für nur 10£ sehen wir mehr und 2 Miniproben sind auch dabei, Super. Benromach ist über 120 Jahre alt und wurde nach einer Unterbrechung 1993 wiedereröffnet. Der Whisky hat eine rauchige Note, was für Speyside eher ungewöhnlich ist.
Kurz vor Inverness Airport dürfen wir bei einer Käsemanufaktur über Brit Stop übernachten.
PS. Nein, die Fahrerin durfte die Probe nicht mitmachen und … ja, sie durfte ein „Autofahrerset“ mitnehmen 👍🏻
- 57.0701 -4.1022
- 57° 4' 12.2" N 4° 6' 7.9" W
Vorher geht es natürlich erst in den Käse Laden, vor dem wir stehen dürfen. Sie haben selbst 150 Kühe und stellen eigenen Käse her. Aber ansonsten gibt es in dem tollen Laden alles was das Käseherz begehrt. Lokale, Schottische und Europäische Sorten. Der Bluecheese von den Hebriden ist der Hammer! Auch Michele die uns vieles erklärt und probieren lässt ist eine Wucht!
Sie erklärt uns - Käse aus der Milch von glücklichen Kühen schmeckt am besten. Wir probieren und … sie hat Recht. Wann sind Kühe am glücklichsten? Wenn sie nach dem Winter wieder auf die Wiese dürfen und umherspringen wie junge Lämmer. Lecker!
Übrigens ist die Versorgung hier ziemlich gut. Die Supermarktketten Tesco und ASDA sehen wir häufig, auch Aldi und Lidl. Das beste - es gibt Starbucks überall ☕️.
Bei der antiken Festung Fort George machen wir nur einen kurzen Stop. Sie schützt die Einfahrt des Moray Firth nach Inverness und tatsächlich sind hier noch heute 500 Soldaten stationiert.
Die Clava Cairns sind 3 Urzeitgräber, die ähnlich wie Stonehenge so angeordnet sind, dass zur Wintersonnenwende die Sonne exakt in die Eingänge scheint. Die Gräber sind unweit vom Culloden Schlachtfeld, wo die Schotten 1746 endgültig an England fielen.
Dann geht es nach Loch Ness. Der See liegt wirklich schön. Ich schaue auf den See, sehr sehr aufmerksam. Hat sich dort etwas bewegt? Klar, nur eine Welle! Oder doch nicht? Es könnte auch eine Rückenflosse gewesen sein. Schon witzig wie man das, was seit den 1930er Jahren ein echter Hype wurde, verinnerlicht hat 😳.
Inzwischen wissen wir - und im Besucherzentrum wird einem leider die letzte Illusion geraubt - Nessy kann es nicht geben. Die vielen Fotos sind anders erklärbar oder gefälscht, aber was u.a. wirklich zählt - Nessy hätte nicht genug zu fressen. Was an Lebewesen im See ist, würde einem Saurier, ob klein oder groß, niemals reichen. Eigentlich schade ☹️.
Die bekannte, aber völlig unbedeutende Ruine des Urquhart Castle am Loch Ness schauen wir uns nur von weiten an. Touristennepp. Ohne Nessy würde die sowieso niemand kennen.
Auf dem Weg zum Tal am Loch Affric landen wir auf einem urigen Waldcampingplatz in Cannich.
- 57.5243 -3.9266
- 57° 31' 27.4" N 3° 55' 35.8" W
- 57.5681 -4.0366
- 57° 34' 5.3" N 4° 2' 11.9" W
- 57.5836 -4.0718
- 57° 35' 0.8" N 4° 4' 18.6" W
- 57.4714 -4.105
- 57° 28' 17.2" N 4° 6' 18.1" W
- 57.4732 -4.0734
- 57° 28' 23.5" N 4° 4' 24.3" W
- 57.3244 -4.4419
- 57° 19' 27.7" N 4° 26' 30.9" W
Die Zu - Abfahrt war für ein Wohnmobil schon spannend. Öfters mussten wir auf der engen einspurigen Straße Platz machen. Aber es gibt sehr viele Ausweichbuchten, also machbar.
Die Rückfahrt nach Inverness fahren wir nicht am Loch Ness vorbei, sondern am River Beauly bis ans Meer.
Am späten Nachmittag landen wir mit den letzten Sonnenstrahlen wieder in Inverness auf dem Campingplatz direkt am Caledonian Canal. Ein altes Segelschiff auf dem Canal? Geht nicht gibts nicht. Das Segelschiff wurde umgebaut und ist nun ein Motorschiff oder es wurde im Stil eines Segelbootes gebaut. Sachen gibts …
- 57.3062 -4.8642
- 57° 18' 22.4" N 4° 51' 51" W
In einer Schleusenanlage mit 4! Stufen beobachte ich das treiben. Schon wieder kommt ein umgebautes Segelschiff vorbei. Die gibts scheinbar öfter.
Es ist viel los weil Samstag ist. Viele Bekleidungsgeschäfte bieten Kilts an, sogar mit dem passenden Clan-Muster (Tartan) zum eigenen Namen. Geschäftstüchtig!
Ich gehöre demnach zum Clan „Stewart of Galloway“. Wusst ich gar nicht 🤔.
MacMichael grüßt den Rest der Welt 👋🏻
- 57.4778 -4.2247
- 57° 28' 40" N 4° 13' 29" W
- 57.4749 -4.2252
- 57° 28' 29.7" N 4° 13' 30.8" W
- 57.574 -4.0927
- 57° 34' 26.3" N 4° 5' 33.8" W
Auf dem Weg in den Norden finden wir einen schönen Platz direkt am Meer in Dunbeath. Eine klare Nacht hat niedrige Temperaturen von ca. 5 Grad zur Folge. Die nächsten Tage soll es wieder wärmer werden.
Das Wetter ist überhaupt - wie zu erwarten - recht durchwachsen. Temperaturen am Tag bis 14-20 Grad hatten wir, Sonne, Wolken und Regen wechseln sich schnell ab. Richtig mies war es noch nicht, ausser in Edinburgh. Der Schotte an sich hat meist eine Jacke dabei, auch wenn die Sonne scheint. Man weiß ja nie ☔️ 🌞
- 57.8791 -4.028
- 57° 52' 44.7" N 4° 1' 40.9" W
- 57.9818 -3.9455
- 57° 58' 54.6" N 3° 56' 43.8" W
Ob es Friseure für Rinder gibt?
Am nördlichsten Punkt des britischen Festlandes werden wir bei strahlendem Sonnenschein mit einer tollen Fernsicht auf die Steilküste und die Insel Orkney belohnt.
Während wir an der gesamt Ostküste in der Ferne immer irgendwelche Zeugen der Neuzeit sahen, Windräder, Bohrtürme, oder Tanker, ist hier im Norden nichts davon zu sehen. Das Meer ist auch wesentlich unruhiger.
Ursprünglich wollten wir in Richtung Ullapool wieder zurück und quer durch die nördlichen Highlands fahren. Die Strecke ist besser ausgebaut. Trotzdem folgen wir doch lieber der NC500 (North Coast 500 Meilen) an der Küste entlang nach Durness. Für die 110km brauchen wir fast 3 Stunden. Eine fantastische Route mit herrlichen Aussichten. Vor allem die Meeresbucht Loch Eriboll erinnert sehr an Norwegen. In vielen kleinen Buchten gibt es Sandstrände wie in Spanien, nur das natürlich jetzt niemand baden geht.
Vor Durness stehen wir mit Gebühr ziemlich schräg auf einem Parkplatz. Selbst mit Keilen läuft das Wasser kaum ab. Lecker 🤤
- 58.6714 -3.3763
- 58° 40' 17.1" N 3° 22' 34.8" W
- 58.5966 -3.5235
- 58° 35' 47.8" N 3° 31' 24.5" W
- 58.5688 -4.7389
- 58° 34' 7.6" N 4° 44' 20.2" W
Wir kommen vorerst bis Lochinver und sehen auf der Suche nach einem hübschen Plätzchen für die Nacht am Kirkaig River einen Angler im Wasser stehen. Ob man hier was fängt? Kurz danach finden wir direkt am Fluss einen Platz und laufen ein Stück am Fluss zurück. Inzwischen war der Angler tatsächlich erfolgreich und hat einen Lachs von ca. 60 cm Länge gefangen. Beeindruckend! Und den lässt er nach ein paar Minuten und einigen Fotos (für die Kumpels?) wieder frei. Versteh einer die Angler!
- 58.1668 -4.9895
- 58° 10' 0.3" N 4° 59' 22.2" W
- 58.1738 -5.3033
- 58° 10' 25.5" N 5° 18' 11.8" W
Der Wanderweg um den Stac Pollaidh ist leider ein sehr sumpfiger und steiniger Weg. Doch die Aussicht entschädigt für die Mühe. Wir sind recht umsichtig und sehen trotz der vielen Schlamm - und Sumpflöcher noch ansehnlich aus. Da kommt ein Labrador auf Petra zugelaufen, der sein Glück kaum fassen kann - jemand zum spielen! Danach ist es mit ‚ansehnlich‘ zumindest für Petra vorbei 🤭.
Am späten Nachmittag erreichen wir Ullapool und stehen auf dem Campingplatz direkt am Meer.
Übrigens: Es gibt etwa 20-30% mehr Schafe als Einwohner in Schottland. Warum diese auf den Schildern immer Lambs und nicht Sheeps genannt werden ist mir rätselhaft. Wir sehen nicht nur Lämmer.
Bei Hunden ist es anders. Gefühlt gibt es exakt soviel 🐕 wie es Schotten gibt. Und die sind überall mit dabei, auch in Restaurants und Pubs.
- 58.0431 -5.2061
- 58° 2' 35.2" N 5° 12' 21.9" W
- 57.8966 -5.1546
- 57° 53' 47.9" N 5° 9' 16.7" W
Im Visitorcenter sprechen wir mit einer Frau die zwar mit 20 am Bodensee gelebt hat, aber sich nicht traut und lieber unser mieses englisch beantwortet. Unser Tourvorschlag aus Komoot wird etwas angepasst und los gehts auf den Hausberg, Hill of Ullapool. Versprochen wird uns eine 360 Grad Rundumsicht ins Hinterland und die Bucht. Das finden wir gut.
Der Aufstieg auf den Meall Mhor (gälisch) ist ein Traum weil man mit jedem Meter in die Höhe neue Blickwinkel hat. Heute hat das Kreuzfahrtschiff REGENT angelegt und das Schiff ist auch schön zu sehen.
Auf einer Tafel steht: „Hills of rugged heather, cairns of crumbled rock, the loch glistens in the sunlight, and the sky send the birds flying“ was ich mal frei so übersetze: Hügel aus wildem Heidekraut, Steinhaufen aus zerbröckeltem Fels, der See glitzert im Sonnenlicht, und der Himmel lässt die Vögel fliegen.
Genau so erleben wir es. Nur wenig Wanderer sind unterwegs, aber immer zu einem kurzen Plausch aufgelegt.
Die Kreuzfahrer haben sich inzwischen verkrümelt. Zurück im Pub Ceilidh Place treffen wir die Wanderer und freuen uns über den gemeinsamen Tag. Amazing Alba!
Nicht weit von unserem Ziel für heute liegt das meistfotografierte Schloss Schottlands, das Eilean Donan Castle. Die Burg liegt am Loch Duich und war schon oft die Kulisse bekannter Filme wie Highlander oder James Bond („Die Welt ist nicht genug“). Wir begnügen uns mit einem Fotostop und fahren um den See herum.
Am Abend verziehen sich die Wolken und wir sehen von unserem Stellplatz für die Nacht die „Five Sisters“, eine Bergformation mit fünf Gipfeln.
Unsere deutschen Nachbarn haben zur Abwechslung mal keinen Hund, sondern eine Katze dabei. Sie ist sehr zutraulich und neugierig. Ihr Weltreisemobil ist ein ausgebautes Krankenfahrzeug der Bundeswehr, das allerdings ausser Großbritannien noch nicht viel von der Welt gesehen hat.
- 57.7553 -5.0233
- 57° 45' 19.1" N 5° 1' 23.9" W
- 57.4319 -5.8097
- 57° 25' 54.8" N 5° 48' 35" W
- 57.2739 -5.5162
- 57° 16' 26" N 5° 30' 58.2" W
- 57.2137 -5.4185
- 57° 12' 49.3" N 5° 25' 6.5" W
Die Insel ist sichtbar wilder, rauher. Felsklippen ragen an der Küste hoch, gleich hinter unserem Campingplatz.
Auf einer Wanderung unterhalb der Klippen von Portree, stehen wir vor einem Tor mit einer Warnung. Auf den Wanderweg sind einige Felsbrocken herabgestürzt. Es kommen uns aber einige Wanderer entgegen und so versuchen wir unser Glück. Eine ältere Dame frage ich, ob sie aus Portree kommt und ob der Weg ok ist. Sie antwortet typisch englisch: „Nun, ich lebe noch. Sie können ihn gehen, aber sie sollten es nicht. Ich darf es ihnen also persönlich nicht empfehlen“. Das klingt nach einem eindeutigen go!.
Die Idee in Portree ohne Reservierung zu Abend zu essen war mutig. Schon des öfteren sind wir abgeblitzt oder mussten lange warten. Nach einer Runde durch die Stadt, die mit hungrigen Touristen gut gefüllt ist, landen wir in dem teuren aber guten „Dulse and Brose“ zu einem Burger.
- 57.4129 -6.1923
- 57° 24' 46.3" N 6° 11' 32.3" W
Inzwischen ist Nebel und Regen aufgezogen und darum fallen die Besichtigung des Dunvegan Castle mit seinen Gärten und leider auch das Neist Point Lighthouse mit seiner grandiosen Aussicht aus.
Cafes gibt es eine Menge auf der Insel, nur Sonntags (!) haben sehr viele geschlossen. Doch mit dem Cafe Bog Myrtle Skye bei Struan haben wir Glück. Sehr leckere Scones und ein cooles Ambiente in einem früheren Buchladen. Sehr Ungewöhnlich hier draußen.
Die Rückfahrt über die Glenmore Hochebene ist nichts für unsichere Fahrer. Die Fahrbahn ist gerade mal so breit wie der Camper. Von der Gegend bekomme ich wenig mit. Es sind aber auch nur 18km 🥵
Wir hätten zwei Felle mitnehmen sollen 😩 Ich finde das Fell wunderbar kuschelig und angenehm zum sitzen, da meint die beste Frau von allen: „Das Fell ist gut gegen meine Blasenentzündung!“ Na super. Gesundheit ist wichtig!
- 57.5192 -6.5713
- 57° 31' 9.2" N 6° 34' 16.8" W
- 57.4484 -6.5901
- 57° 26' 54.4" N 6° 35' 24.3" W
The Old Man of Storr ist ein riesiger Basaltmonolith der aussieht, als hätte Obelix den vergessen auszuliefern. Der Parkplatz ist rappelvoll, obwohl keine Saison ist. Kurz danach kommt der Kilt Rock und die Mealt Falls, ein 60m hoher Wasserfall der direkt auf den steinigen Strand stürzt.
In der Felsenlandschaft The Quiraing wollten wir ein paar Stunden hineinwandern. Das wäre auf jeden Fall ein Highlight mit tollen Ausblicken und mit der Felswand über uns gewesen. Doch die Zufahrtsstraße ist gesperrt, weil ein Wohnmobil in den Graben gefahren ist! Echt jetzt?! Ein blödes Wohnmobil?! Opps! Sind wir ja auch und sowas passiert hier doch sehr schnell. Also gehts weiter …
Ganz im Norden klettern wir zwischen den Ruinen des Duntulm Castle herum. Gleich nebenan soll es an der Küste bei Ebbe Dinosaurier Fußabdrücke geben. Das müssen wir sehen. Wir suchen intensiv die Felsplatten ab, doch nichts davon sieht wie ein Fußabdruck eines Dinos aus. Die online gestellten Beweisfotos sehen wir schon, aber das erscheint uns eher wie normale Auswaschungen durch die Wellen. Ergo - mit viel Phantasie sieht man hunderte von Abdrücken… oder auch keine. Petra fotografiert ein paar spitze Muscheln und „verkauft“ diese online als Wohnhütten. Ob nun noch mehr Touristen kommen werden? Ob sich die Archäologen nun unverstanden die Haare raufen werden? Ist uns egal 🤭
Das hübsche Skye Museum of Island Life ein paar Meilen weiter, berichtet über das Leben der Bauernfamilie die hier bis in die 1960er Jahre mit den 10 Kindern lebte. Sehr authentisch und informativ.
Am Fährhafen von Uig vorbei gehts es wieder zurück Richtung Portree. Direkt unterhalb der Cuillin Berge übernachten wir auf einem ruhigen Parkplatz mit 2 anderen Vans.
- 57.4795 -6.1797
- 57° 28' 46" N 6° 10' 46.9" W
- 57.6108 -6.1721
- 57° 36' 38.9" N 6° 10' 19.7" W
- 57.6272 -6.2874
- 57° 37' 37.9" N 6° 17' 14.6" W
Die Fahrt mit der Fähre von Armandale nach Mallaig ist ruhig, die Wellen kaum zu spüren. Danach geht die Fahrt anfangs die schöne Küste entlang und dann weiter bis Port Williams.
Hier stoßen wir auf das Ende des Calledonian Canal, der ja in Inverness beginnt. Bevor die Schiffe wieder ins Meer können, gilt es einen Höhenunterschied von 20m zu überwinden. Dafür wurde Anfang des 19. Jahrhunderts eine Schleusenanlage mit 8 (!) Kammern gebaut, Neptuns Staircase genannt. Eine Ingenieurleistung, die in GB einmalig ist. Die Anlage wird wie früher manuell betrieben, allerdings heute mit hydraulisch angetriebenen Toren, früher von Hand. 4 Kammern würden mit heutiger Technik übrigens ausreichen.
Nach einer halben Stunde Fahrt, finden wir bei Onich auf der Wiese von Ann einen fantastischen Platz am Meer.
Was uns auffiel:
- Oft haben wir von den winzigen Mücken, den Midges gelesen und gehört. Ab September scheinen die kleinen Biester aber kaum unterwegs zu sein. Wir sind ihnen bisher kaum begegnet.
- Autospiegel sind eine gefährdete Spezies hier in Schottland. Oft sehe ich Fahrzeuge, auch Camper, die ihr glänzendes Stück liebevoll umwickelt und notdürftig repariert haben. Die engen Straßen führen leider häufig zu ungewollten Kontakten. Wir haben inzwischen ein paar Leuchtstreifen angebracht, damit wir etwas besser gesehen werden.
- Mit dem Linksverkehr kommen Petra und ich überraschend gut klar. Das mag an der Erfahrung aus Australien und Neuseeland liegen. Im Armaturenbrett liegt zwar ein Zettel mit „Links fahren!“, aber wir schauen kaum noch darauf. Eine Sache aber finden wir tückisch. Vor Kreisverkehren - in die man natürlich links hineinfährt und wo man die von rechts kommenden Fahrzeuge passieren lässt - steht manchmal eine Ampel. Diese bedeutet aber keineswegs, dass man nun einfach in den Kreisverkehr hineinfahren darf, sondern, dass er gesperrt oder freigegeben ist. Bei grün muss man also doch stoppen, wenn von rechts Fahrzeuge kommen - sehr tückisch!
- 57.3023 -6.3561
- 57° 18' 8.3" N 6° 21' 21.9" W
- 57.1128 -5.8487
- 57° 6' 45.9" N 5° 50' 55.2" W
- 57.065 -5.8935
- 57° 3' 54.1" N 5° 53' 36.5" W
- 57.0073 -5.8263
- 57° 0' 26.1" N 5° 49' 34.7" W
- 56.8714 -5.4383
- 56° 52' 17.2" N 5° 26' 17.9" W
- 56.8451 -5.0958
- 56° 50' 42.3" N 5° 5' 44.9" W
- 56.8198 -5.1052
- 56° 49' 11.3" N 5° 6' 18.8" W
Am Hafen gibt es eine bekannte Fischbude, die Petra natürlich sofort ansteuert. Viele glückliche Asiaten sind davor zu sehen. Wie wärs mit einer gemischten Platte für 2 mit Austern, Langusten, Miesmuscheln, Krabben und was weiß ich noch? Nein danke 😱. Petra begnügt sich also mit zwei Krabbenbrötchen, die umgehend verspeist werden… wenn da die Möwen nicht wären. Mit einer Attacke von zwei Möwen war nicht zu rechnen. Eine fliegt Petra vom hinten an, sozusagen als Ablenkungsmanöver, gleichzeitig stiehlt eine zweiten Möwe vorn das Krabbenbrötchen. Echt geschickt und blitzschnell. Verletzt wurde niemand.
Über der Stadt thront das, dem Kolosseum in Rom nachempfundene Bauwerk eines Bankers. Er hatte damit etwas gutes für die damals arbeitslosen Steinmetze tun wollen. Nach meiner Vermutung, sicher beeinflusst durch meine bekannte Abneigung gegen Banker, hat er den Bau mit den Zinsen finanziert, die er den armen Kerlen vorher abgeknöpft hat…. vielleicht 🫣
Die Fahrt nach Kennacraig, dem Fährhafen nach Isay ist sehr eng und kurvig. Die Straße führt zwar am Meer entlang, aber nur selten kann man durch die Bäume hindurch die schöne, grüne Küste sehen.
Kurz vor dem Ziel finden wir auf dem Tabert Holiday Camping einen komfortablen Platz.
Was uns auffiel:
- Die Engländer und auch die Schotten lieben ihre alten Häuser. Die weiß gestrichenen kleinen Gebäude mit den vielen Kaminen auf dem Dach, begegnen uns immer wieder und diese werden liebevoll restauriert und nicht abgerissen.
- Auch Bäume und Hecken lieben die Schotten, wobei das nicht immer so war und viele Wälder abgeholzt wurden. Vor hundert Jahren waren - vor allem wegen dem Bau von Schiffen - nur noch 5% der Landesfläche mit Wald bedeckt, heute immerhin etwa 10%. In Deutschland haben wir über 30%. Hecken und Bäume werden an den Straßenrändern nicht einfach entfernt wie meist bei uns, sondern immer brav ausgeschnitten. So fährt man also häufig durch regelrechte Tunnels und streift die Äste auch schon mal mit dem linken Aussenspiegel.
- 56.8521 -4.9986
- 56° 51' 7.5" N 4° 59' 55" W
- 56.6713 -5.0817
- 56° 40' 16.8" N 5° 4' 54" W
- 56.7131 -4.9624
- 56° 42' 47.3" N 4° 57' 44.5" W
- 56.4152 -5.471
- 56° 24' 54.6" N 5° 28' 15.8" W
- 55.8062 -5.4799
- 55° 48' 22.2" N 5° 28' 47.7" W
Auf dem Plan steht gleich nach der Ankunft ein Warehouse Tasting bei Lagavulin, also keine Führung über die Herstellung des Grundstoffes, dem Alkohol, sondern dort wo der Whisky in Fässer gelagert wird.
Der Whisky hier gehört zwar geschmacklich nicht zu meinen Favoriten, aber die Geschichte und der Einfluss der Destillerie sind legendär, insbesondere Ian McGregor, der persönlich die Vorstellung und die Entnahme aus den Fässern macht. Er ist relativ gut verständlich, oder haben wir uns bereits an den schottischen Slang gewöhnt? Wir sitzen mit ungefähr 25 Personen zwischen den Fässern des Lagerhaus No.1. Fünf Proben werden ausgeschenkt. Individuell ist immer das verwendete Fass, meist spanische Sherryfässer oder amerikanische Burbonfässer, und die Zeit im Fass, dem Cask.
Jeder bekommt auch eine Probe des 25 jährigen im Sherryfass, die Flasche für 2250€.
Ab Port Ellen gibt es 4 große Destillerien die nur wenige 100m hintereinander an der Küste liegen, Port Ellen, Laphroaig, Lagavulin und Ardbeg. Port Ellen wird allerdings schon seit einiger Zeit umgebaut.
In Bowmore gibt es abends eine leckere Pizza und hinter der Bucht am Loch Indaal einen schönen Platz am Meer.
- 55.6302 -6.1874
- 55° 37' 48.7" N 6° 11' 14.7" W
- 55.6361 -6.1254
- 55° 38' 10" N 6° 7' 31.5" W
Weil gestern die Zeit nicht reichte, geht es noch einmal zurück nach Bowmore. Bei Deutschen scheint er sehr beliebt zu sein, steht ja auch in vielen Kneipen im Regal. Ist auch recht Preiswert ab ca. 30€ zu bekommen. Auch hier bekommen wir einen Drumm zum probieren. Schon lecker und mit torfiger Note. Durch ein Fenster sehen wir die ausgebreitete Gerste auf dem Malting Floor liegen. Das ist eine Besonderheit bei Bowmore. Sie mälzen und torfen noch selbst.
Danach geht es quer über die kleine Insel zu Caol Ila in der Nähe des Fährhafens für morgen, Port Askeig. Die gehören zu Jonny Walker und machen einen recht torfigen und rauchigen Whisky. Ein paar Kilometer weiter sorgen wir in der neuen Destillerie Ardnahoe mit Tee und Kuchen für die nötige Grundlage des späteren Warehouse Tastings bei Bunnahabhain, einem meiner Lieblinge.
Kurz vor 3pm kommen wir auf der engen, holprigen und kurvigen Strecke dort an und werden von Helen in Empfang genommen. Ein kurzer Walk führt in das Warehouse No.9, wo sich alle versammeln und 4 besondere Whiskys direkt aus dem Fass erhalten. Wirklich etwas besonderes und nicht zu kaufen. Whiskys werden erst später auf die üblichen %te gebracht. Diese hier liegen in Fassstärke bei ca. 52-58%. Der Event hat einen hohen Unterhaltungswert und es wird viel gelacht.
Leider gibt es hier am very End der Insel keine Stellplätze und wir fahren wieder quer über die Insel zum gestrigen Platz.
- 55.6405 -6.1082
- 55° 38' 25.7" N 6° 6' 29.5" W
- 55.7569 -6.29
- 55° 45' 24.8" N 6° 17' 24" W
Der Reihe nach … Mittags die Fährüberfahrt von Islay und dann hierher noch 1 Stunde Autofahrt. Der Recherche nach war im Bistro des Campingplatzes zwar ein gutes Essen möglich, aber was wir bekamen, waren die besten Steaks ever auf einem heissen Stein. Petra ein Rib Eye Steak und ich ein Filet Steak vom Black Angus Rind aus Aberdeen, dry aged auf einem heissem Stein, Hammer. Sterne Küche kannste vergessen, hier muss man hin. Die ersten Steaks seit Wochen, wo doch fast immer nur Fisch angeboten wird.
Dann tauchten aus der Hintertüre auf einmal ein paar Typen auf und fingen an ein paar Stühle herum zu schieben. Na Prima, ne Dart Runde stört beim lecker Essen.
Denkste, das war die nicht angekündigte Live Band mit zwei Dudelsackspielern. Mit Folk Musik und einem fantastischen Dudelsack Solisten geht der Abend erst spät zu Ende 🫠 Wir sind begeistert!.
Ach so, einen Vormittag gab es auch. Nach einem gemütlichen Morgen haben wir Finlaggan besucht. Hier haben im 14. Jahrhundert die Clan-Chiefs Recht gesprochen. Der Titel des Lord of Isle hat sich bis heute bei der britischen Krone gehalten. In der langen Aufzählung heißt es also, Prinz Opps König Charles von Dingsbums BlaBla Lord of Isle. Wer‘s braucht?! 🥱 Im Pub des Port Askaig Hotel gab es dann noch ein Abschiedsbier bevor wir vorsichtig auf die Fähre gefahren sind.
- 55.7665 -6.3623
- 55° 45' 59.5" N 6° 21' 44.2" W
- 55.8833 -6.1301
- 55° 53' 0" N 6° 7' 48.5" W
- 55.8355 -6.172
- 55° 50' 7.8" N 6° 10' 19.4" W
- 55.8484 -6.1049
- 55° 50' 54.2" N 6° 6' 17.5" W
- 56.2318 -5.0754
- 56° 13' 54.4" N 5° 4' 31.5" W
- 55.8062 -5.4799
- 55° 48' 22.2" N 5° 28' 47.7" W
Luss liegt direkt am See und gilt als das schönstes Dorf Schottlands. Die kleinen Häuser sind hübsch mit Blumen geschmückt und meist vermietet.
Die Maid of the Loch, der alte Schaufelraddampfer am Ende des See‘s, kann aktuell nicht besichtigt werden und liegt zur Renovierung im Trockendock.
Unterwegs besuchen wir noch eine letzte Whisky Destillery vor Glasgow, Auchentoshan. Es ist zwar schon geschlossen, aber der nette Pförtner lässt uns trotzdem hinein und gibt uns Parktipps. Die letzte Führung ist noch unterwegs, so das wir uns im Shop umsehen können und ich ein Drumm vom 13jährigen aus 3 verschiedenen Fässern bekomme. Das besondere hier ist, dass der Brand 3 mal erfolgt, nicht wie üblich 2 mal.
Hinter Glasgow finden wir einen versteckten Platz für die Nacht neben weidenden Hochland Rindern.
- 56.0081 -4.5904
- 56° 0' 29.3" N 4° 35' 25.3" W
- 55.9219 -4.4379
- 55° 55' 19" N 4° 26' 16.6" W
Der Parkplatz liegt perfekt am Beginn des „City Center Mural Trail“, einem Walk durch die Stadt mit teils riesigen Wandzeichnungen. Statt Murals würde Graffiti nicht ganz passen, obwohl die Sprayer bekannte Streetart Künstler sind.
Das GoMA, also das Moderne Museum Glasgows enttäuscht. Ein bisschen Warhol, etwas Goldsworthy etc. das war es schon mit den großen Namen, dazu natürlich lokale Künstler, aber wenig.
Im „Willow Tea Room“ haben wir um 2 einen Tisch gebucht. Die Räume wurden nach Vorlagen des Jugendstil Architekten Charles Rennie Mackintosh nachgebaut.
Die Stadt überrascht uns eigentlich und es ist außerdem schön nach Wochen der Einöde mal wieder in einer Stadt zu sein. Glasgow ist nicht mehr die graue Industrieschlampe der 70er und hat sich mächtig gemausert. Viele ältere Gebäude zeugen von Geschichte. Wir haben das Gefühl, den Altersdurchschnitt deutlich anzuheben, soviel junge Leute, meist Studenten sind auf Achse.
Sobald man die Hauptstraßen aber verlässt und in die Seitenstraßen geht, sollte man lieber nicht alleine unterwegs sein. Es stinkt, ist schmutzig und düster.
Auf dem Weg nach Süden stehen wir auf einem schönen Campingplatz, 10 Min. vor Culzean Castle.
Vorschläge:
- Gallery of Modern Art
- Willow Tea Room (buchen!)
- George Square
- Cathedral
- Necropolis
- The Peoples Palace
- Riverside Museum
Museums
https://www.glasgowlife.org.uk/museums
Street-Art
https://peoplemakeglasgow.com/see-do/tours-trails/city-centre-mural-trail
- 55.8642 -4.2518
- 55° 51' 51.3" N 4° 15' 6.5" W
- 55.4529 -4.6446
- 55° 27' 10.3" N 4° 38' 40.7" W
In Gretna Green - was man getrost vergessen kann wenn es nicht gerade auf dem Weg liegt - amüsiert uns die Show - und Shopkultur. Ein halbes duzend Läden mit Schotten-Touristen-Klimbim, buhlen um die Gunst der Kunden - die kaum vorhanden sind.
Das völlig nichtsagendes Dorf wurde berühmt, weil hier als erster Ort hinter der englischen Grenze die lockereren, schottischen Heiratsgesetze galten. Ab 16 war hier heiraten auch ohne die Einwilligung der Eltern möglich, was bekanntlich auch Deutsche Pärchen in den 60ern und 70ern genutzt haben. Die Trauung nahm der Schmied vor, der das ganze mit drei Schlägen auf den Amboss besiegelte. Heute ist Gretna Green immer noch ein beliebter Heiratsort. Das Hämmern auf den Amboss ist geblieben.
Im Eden Valley landen wir im Strickland Arms, wo wir nach einem leckeren Essen auch im Hof übernachten dürfen.
- 55.3547 -4.789
- 55° 21' 16.8" N 4° 47' 20.5" W
- 55.005 -3.0626
- 55° 0' 18.1" N 3° 3' 45.4" W
- 54.897 -2.9419
- 54° 53' 49.3" N 2° 56' 30.7" W
Einen letzten Stop machen wir in Ripon, einem hübschen Städtchen in Yorkshire. Bekannt ist Ripon durch seine sehenswerte Kathedrale. Aktuell findet darin auch eine beeindruckende Gemäldeausstellung statt. In vielen Gassen sind die typischen Häuser noch erhalten.
Was uns noch auffiel:
- Ich schätze das wir in den letzten fünf Wochen gut 250-300 historische Brücken befahren haben. Die sind sehr stabil und Teil des Verkehrsnetzes. Leider sind sie meist einspurig. Bei uns hätte man die meist abgerissen oder was neues gebaut. Allerdings gibt es in Schottland auch wesentlich mehr Flüsse und Bäche.
Schottland hat uns wirklich gut gefallen. Wir würden fast alles wieder so machen, nur noch etwas mehr Zeit würden wir uns nehmen 😁.
5382 km sind wir unterwegs gewesen, 3658 km ohne Fähre, ca. 1,3 Mio. Schlaglöcher inclusive 😵💫.
Inzwischen ist es 18:00 Uhr und Zeit in Hull auf die Fähre zu fahren, wo ein Buffet auf uns wartet.
Mit einem vollständigen Regenbogen werden wir am Hafen begrüßt. Sehr nett, wäre aber doch nicht nötig gewesen 😁
Alles Gute an alle die uns gefolgt sind 🙋🏼♂️🙋♀️
Michael & Petra
Mar sin leat Alba!
- 54.1351 -1.5203
- 54° 8' 6.3" N 1° 31' 13" W
- 53.7417 -0.2791
- 53° 44' 30.3" N 0° 16' 44.7" W
Reisebericht














Nachdem wir den hübschen Hadrian Campsite verlassen haben, geht es Richtung Scotland nach Jedburgh. In der Gegend gibt es vier weltbekannte Klosterruinen. In Jedburgh hatte König David die Augustiner im 12.Jahrhundert in Frankreich für den Bau beauftragt. Bekannter ist Melrose Abbey, wo schon Filme gedreht wurden. Leider kann keine der Ruinen von innen besichtigt werden wegen Einsturzgefahr. Der Zahn der Zeit erledigt also das, was sowieso bald nötig wird 😁 Im Ship Inn gibt die ersten und sehr guten Fish&Chips. Übernachtet wird beim Friedhof 🪦 - wir sind auch ganz leise 🤐




Nachdem wir den hübschen Hadrian Campsite verlassen haben, geht es Richtung Scotland nach Jedburgh. In der Gegend gibt es vier weltbekannte Klosterruinen. In Jedburgh hatte König David die Augustiner im 12.Jahrhundert in Frankreich für den Bau beauftragt. Bekannter ist Melrose Abbey, wo schon Filme gedreht wurden. Leider kann keine der Ruinen von innen besichtigt werden wegen Einsturzgefahr. Der Zahn der Zeit erledigt also das, was sowieso bald nötig wird 😁 Im Ship Inn gibt die ersten und sehr guten Fish&Chips. Übernachtet wird beim Friedhof 🪦 - wir sind auch ganz leise 🤐



Edinburgh (gesprochen etwa „Edinbara“, ja wirklich) ist unser nächstes Ziel. Wir parken außerhalb des Zentrums und fahren mit den Rädern in die Hauptstadt Scotlands. Über die Royal Mile fahrend, sieht man ab Holyroodhouse viele sehenswerte Gebäude, bis man schließlich an der Burg ankommt. Allerdings auch massenhaft Touristen, Dudelsackspielende Straßenmusiker, Whiskyshops und sonstigen Schottennepp. Wir radeln an die Küste und wollen uns noch die HMS Britannia ansehen, die frühere Yacht der Queen. Ab da wirds frustrierend - die Stadt ist nix für Radler und ein einziger Spießrutenlauf, die Yacht ist weiträumig abgesperrt und hinter einem Einkaufscenter versteckt und nur zu Fuß über das 2. Stockwerk zugänglich und zu guter letzt beginnt es heftig zu regnen und es will auch nicht mehr aufhören. Rasend geht es 8 km quer durch die Stadt, gejagt von Busen und Autos auf nicht vorhandenen Radwegen zurück bis wir völlig durchnässt wieder am Camper ankommen. Ätzend 🥵
Später am Abend klart es wieder auf und wir sehen von einem Aussichtspunkt noch die drei bekannten Brücken über den Forth River, die Forth Bridge (Eisenbahnbrücke die erste aus Stahl), die Forth Road Bridge (eine vierspurige Hängebrücke) und die Queensferry Crossing (Schrägseilbrücke).





Edinburgh (gesprochen etwa „Edinbara“, ja wirklich) ist unser nächstes Ziel. Wir parken außerhalb des Zentrums und fahren mit den Rädern in die Hauptstadt Scotlands. Über die Royal Mile fahrend, sieht man ab Holyroodhouse viele sehenswerte Gebäude, bis man schließlich an der Burg ankommt. Allerdings auch massenhaft Touristen, Dudelsackspielende Straßenmusiker, Whiskyshops und sonstigen Schottennepp. Wir radeln an die Küste und wollen uns noch die HMS Britannia ansehen, die frühere Yacht der Queen. Ab da wirds frustrierend - die Stadt ist nix für Radler und ein einziger Spießrutenlauf, die Yacht ist weiträumig abgesperrt und hinter einem Einkaufscenter versteckt und nur zu Fuß über das 2. Stockwerk zugänglich und zu guter letzt beginnt es heftig zu regnen und es will auch nicht mehr aufhören. Rasend geht es 8 km quer durch die Stadt, gejagt von Busen und Autos auf nicht vorhandenen Radwegen zurück bis wir völlig durchnässt wieder am Camper ankommen. Ätzend 🥵
Später am Abend klart es wieder auf und wir sehen von einem Aussichtspunkt noch die drei bekannten Brücken über den Forth River, die Forth Bridge (Eisenbahnbrücke die erste aus Stahl), die Forth Road Bridge (eine vierspurige Hängebrücke) und die Queensferry Crossing (Schrägseilbrücke).
Auf unserer Weiterfahrt ist Falkirk bekannt durch die Kelpies, zwei 30m hohe Pferdekopffiguren aus Stahl. Sie markieren den Beginn des Schottischen Kanalsystems und sind eine Erinnerung an die Pferde, die hier hunderte Jahre lang Schiffe auf den Kanälen getreidelt haben.
Ein weiteres Highlight in Falkirk ist die Schiffsschaukel. Zwei „Megabadewannen“ werden über einen Drehmechanismus um 180Grad gedreht, wodurch kleinere Schiffe vom oberen Kanal zum unteren, oder umgekehrt fahren können. Ziemlich cool und dauert keine 5 Minuten. Bei Sterling stehen wir auf einem sehr schönen Campground vor den Bergen.





Auf unserer Weiterfahrt ist Falkirk bekannt durch die Kelpies, zwei 30m hohe Pferdekopffiguren aus Stahl. Sie markieren den Beginn des Schottischen Kanalsystems und sind eine Erinnerung an die Pferde, die hier hunderte Jahre lang Schiffe auf den Kanälen getreidelt haben.
Ein weiteres Highlight in Falkirk ist die Schiffsschaukel. Zwei „Megabadewannen“ werden über einen Drehmechanismus um 180Grad gedreht, wodurch kleinere Schiffe vom oberen Kanal zum unteren, oder umgekehrt fahren können. Ziemlich cool und dauert keine 5 Minuten. Bei Sterling stehen wir auf einem sehr schönen Campground vor den Bergen.
Auf dem Weg in den Norden kommen wir bald in den Cairngorms Nationalpark, wo wir in Balmoral der Queen einen Besuch abstatten könnten - aber leider zu spät 🥺 Her Majesty ist heute mit 96 Jahren verstorben. Mit 25 schon kam sie 1952 auf den Thron. Was für ein bewegtes Leben!






Auf dem Weg in den Norden kommen wir bald in den Cairngorms Nationalpark, wo wir in Balmoral der Queen einen Besuch abstatten könnten - aber leider zu spät 🥺 Her Majesty ist heute mit 96 Jahren verstorben. Mit 25 schon kam sie 1952 auf den Thron. Was für ein bewegtes Leben!
Abends stehen wir in Tayport, am Meeresarm gegenüber von Dundee. Ein schöner Sonnenuntergang erinnert mich an mein liebstes Gedicht von Hermann Hesse. Kaum jemand hat die Liebe der Menschen zu den vergänglichen Dingen so schön in Worte gefasst ☺️ und morgen kommt ein neuer Tag und wieder ein schöner Sonnenuntergang, der dem heutigen ähnelt, aber doch völlig anders sein wird 🥹
„In Sand geschrieben“
Daß das Schöne und Berückende
Nur ein Hauch und Schauer sei,
Daß das Köstliche, Entzückende,
Holde ohne Dauer sei:
Wolke, Blume, Seifenblase,
Feuerwerk und Kinderlachen,
Frauenblick im Spiegelglase
Und viel andre wunderbare Sachen,
Daß sie, kaum entdeckt, vergehen,
Nur von Augenblickes Dauer,
Nur ein Duft und Windeswehen,
Ach, wir wissen es mit Trauer.
Und das Dauerhafte, Starre
Ist uns nicht so innig teuer:
Edelstein mit kühlem Feuer,
Glänzendschwere Goldesbarre;
Selbst die Sterne, nicht zu zählen,
Bleiben fern und fremd, sie gleichen
Uns Vergänglichen nicht, erreichen
Nicht das Innerste der Seelen.
Nein, es scheint das innigst Schöne,
Liebenswerte dem Verderben
Zugeneigt, stets nah am Sterben,
Und das Köstlichste: die Töne
Der Musik, die im Entstehen
Schon enteilen, schon vergehen,
Sind nur Wehen, Strömen, Jagen
Und umweht von leiser Trauer,
Denn auch nicht auf Herzschlags Dauer
Lassen sie sich halten, bannen;
Ton um Ton, kaum angeschlagen,
Schwindet schon und rinnt von dannen.
So ist unser Herz dem Flüchtigen,
Ist dem Fließenden, dem Leben
Treu und brüderlich ergeben,
Nicht dem Festen, Dauertüchtigen.
Bald ermüdet uns das Bleibende,
Fels und Sternwelt und Juwelen,
Uns in ewigem Wandel treibende
Wind- und Seifenblasenseelen,
Zeitvermählte, Dauerlose,
Denen Tau am Blatt der Rose,
Denen eines Vogels Werben,
Eines Wolkenspieles Sterben,
Schneegeflimmer, Regenbogen,
Falter, schon hinweggeflogen,
Denen eines Lachens Läuten,
Das uns im Vorübergehen
Kaum gestreift, ein Fest bedeuten
Oder wehtun kann. Wir lieben,
Was uns gleich ist, und verstehen,
Was der Wind in Sand geschrieben.






Abends stehen wir in Tayport, am Meeresarm gegenüber von Dundee. Ein schöner Sonnenuntergang erinnert mich an mein liebstes Gedicht von Hermann Hesse. Kaum jemand hat die Liebe der Menschen zu den vergänglichen Dingen so schön in Worte gefasst ☺️ und morgen kommt ein neuer Tag und wieder ein schöner Sonnenuntergang, der dem heutigen ähnelt, aber doch völlig anders sein wird 🥹
„In Sand geschrieben“
Daß das Schöne und Berückende
Nur ein Hauch und Schauer sei,
Daß das Köstliche, Entzückende,
Holde ohne Dauer sei:
Wolke, Blume, Seifenblase,
Feuerwerk und Kinderlachen,
Frauenblick im Spiegelglase
Und viel andre wunderbare Sachen,
Daß sie, kaum entdeckt, vergehen,
Nur von Augenblickes Dauer,
Nur ein Duft und Windeswehen,
Ach, wir wissen es mit Trauer.
Und das Dauerhafte, Starre
Ist uns nicht so innig teuer:
Edelstein mit kühlem Feuer,
Glänzendschwere Goldesbarre;
Selbst die Sterne, nicht zu zählen,
Bleiben fern und fremd, sie gleichen
Uns Vergänglichen nicht, erreichen
Nicht das Innerste der Seelen.
Nein, es scheint das innigst Schöne,
Liebenswerte dem Verderben
Zugeneigt, stets nah am Sterben,
Und das Köstlichste: die Töne
Der Musik, die im Entstehen
Schon enteilen, schon vergehen,
Sind nur Wehen, Strömen, Jagen
Und umweht von leiser Trauer,
Denn auch nicht auf Herzschlags Dauer
Lassen sie sich halten, bannen;
Ton um Ton, kaum angeschlagen,
Schwindet schon und rinnt von dannen.
So ist unser Herz dem Flüchtigen,
Ist dem Fließenden, dem Leben
Treu und brüderlich ergeben,
Nicht dem Festen, Dauertüchtigen.
Bald ermüdet uns das Bleibende,
Fels und Sternwelt und Juwelen,
Uns in ewigem Wandel treibende
Wind- und Seifenblasenseelen,
Zeitvermählte, Dauerlose,
Denen Tau am Blatt der Rose,
Denen eines Vogels Werben,
Eines Wolkenspieles Sterben,
Schneegeflimmer, Regenbogen,
Falter, schon hinweggeflogen,
Denen eines Lachens Läuten,
Das uns im Vorübergehen
Kaum gestreift, ein Fest bedeuten
Oder wehtun kann. Wir lieben,
Was uns gleich ist, und verstehen,
Was der Wind in Sand geschrieben.
Auch das Design Museum nebenan lohnt einen kurzen Besuch. Viele Bereiche des Designs wie Kleidung, Möbel, Fahrzeuge, Geschirr etc. werden gezeigt. Wir verlassen Dundee rechtzeitig vor der großen Prozession, denn am Sonntag wird der Konvoi mit dem Sarg der Queen hier durchfahren.
Am Abend landen wir auf einem schönen Stellplatz am Meer in Inverbervie.
Was mir auffiel:
- Mit Maske sind wir hier echt die Exoten. Nur selten sehen wir Einheimische mit „Kaffeefilter“. Für die Schotten ist die Pandemie vorbei. Naja, die Insidenz ist in Deutschland mit 260 ca. 3-4 mal so hoch.
- Schotten sind, wie auch die Engländer, durchweg einfach nett und höflich. Bisher habe ich nicht einen getroffen, der irgendwie brummig oder unwirsch reagiert hat, selbst wenn es berechtigt wäre. Der Kulturschock bei der Rückkehr ist vorprogrammiert 😩
- Schotten treiben gern und viel Sport. Wir sehen deutlich mehr Sportanlagen wie in DE und auch in viel besserem Zustand.
- Alles ist teurer wie bei uns, etwa 20-25%. Das macht die Umrechnung der ausgezeichneten Preise £ in € einfach, weil der Kurs auch etwa so viel höher ist.
- Die Schotten haben irgendwie andere Temperaturgene in sich. Bei 15 Grad und Wind tragen die meisten noch kurze und leichte Kleidung. Brrrr





Auch das Design Museum nebenan lohnt einen kurzen Besuch. Viele Bereiche des Designs wie Kleidung, Möbel, Fahrzeuge, Geschirr etc. werden gezeigt. Wir verlassen Dundee rechtzeitig vor der großen Prozession, denn am Sonntag wird der Konvoi mit dem Sarg der Queen hier durchfahren.
Am Abend landen wir auf einem schönen Stellplatz am Meer in Inverbervie.
Was mir auffiel:
- Mit Maske sind wir hier echt die Exoten. Nur selten sehen wir Einheimische mit „Kaffeefilter“. Für die Schotten ist die Pandemie vorbei. Naja, die Insidenz ist in Deutschland mit 260 ca. 3-4 mal so hoch.
- Schotten sind, wie auch die Engländer, durchweg einfach nett und höflich. Bisher habe ich nicht einen getroffen, der irgendwie brummig oder unwirsch reagiert hat, selbst wenn es berechtigt wäre. Der Kulturschock bei der Rückkehr ist vorprogrammiert 😩
- Schotten treiben gern und viel Sport. Wir sehen deutlich mehr Sportanlagen wie in DE und auch in viel besserem Zustand.
- Alles ist teurer wie bei uns, etwa 20-25%. Das macht die Umrechnung der ausgezeichneten Preise £ in € einfach, weil der Kurs auch etwa so viel höher ist.
- Die Schotten haben irgendwie andere Temperaturgene in sich. Bei 15 Grad und Wind tragen die meisten noch kurze und leichte Kleidung. Brrrr
Schnitt - 5 Min. Szene - Ort Radweg - Spaziergänger mit Hunden - 5km/h - Mops reißt sich los - 10km/h - Molly holt auf - Attacke - 15km/h - Molly röchelt und japst - 20km/h - Hund gibt nicht auf - 25km/h - Molly gibt nochmal Gas - 30km/h - ich röchel und japse - 32km/h - Molly gibt auf - nochmal davongekommen 🥵




Schnitt - 5 Min. Szene - Ort Radweg - Spaziergänger mit Hunden - 5km/h - Mops reißt sich los - 10km/h - Molly holt auf - Attacke - 15km/h - Molly röchelt und japst - 20km/h - Hund gibt nicht auf - 25km/h - Molly gibt nochmal Gas - 30km/h - ich röchel und japse - 32km/h - Molly gibt auf - nochmal davongekommen 🥵
Der Peel Ring of Lumphanan entpuppt sich nur als Erdhügel, auf dem im 12. Jahrhundert eine Siedlung war. Der Umweg war unnötig.
Balmoral Castle in den Highlands fällt natürlich aus, da die Königliche Familie dort stets bis Ende September wohnt und zudem die Queen letzte Woche verstarb. Das Gebiet ist weiträumig abgesperrt.
Je weiter es in den Norden geht, desto schmaler werden die Straßen, oft nur einspurig. Aufmerksames fahren ist besonders wichtig.



Der Peel Ring of Lumphanan entpuppt sich nur als Erdhügel, auf dem im 12. Jahrhundert eine Siedlung war. Der Umweg war unnötig.
Balmoral Castle in den Highlands fällt natürlich aus, da die Königliche Familie dort stets bis Ende September wohnt und zudem die Queen letzte Woche verstarb. Das Gebiet ist weiträumig abgesperrt.
Je weiter es in den Norden geht, desto schmaler werden die Straßen, oft nur einspurig. Aufmerksames fahren ist besonders wichtig.
Bei der Einfahrt in Aberlour fallen mir die Gebäude von Walkers auf? Jonny Walker? Hää? Natürlich nicht. Es sind die bekannten Walkers Shortbreat die hier hergestellt werden und ein Lustkauf im Werkverkauf folgt gleich darauf.
Auf meiner Bank am Spey geht die Sonne unter und das Abendessen wartet.






Bei der Einfahrt in Aberlour fallen mir die Gebäude von Walkers auf? Jonny Walker? Hää? Natürlich nicht. Es sind die bekannten Walkers Shortbreat die hier hergestellt werden und ein Lustkauf im Werkverkauf folgt gleich darauf.
Auf meiner Bank am Spey geht die Sonne unter und das Abendessen wartet.
So gehts: Mälzen (der Gerste), Schroten, Maischen, Gären (mit Hefe), Brennen (Destillation), Lagern (im Holzfass) - Fertig 🥃
Wir schauen uns den Herstellungsprozeß in der GlenAllachie Destillery bei Aberlour an. Tour mit Tasting - versteht sich. Wegen Explosionsschutz darf nicht überall fotografiert werden, schade. Die riesigen Destillierblasen sehen toll aus. Kupferrohre und Messing Armaturen - ein tolles Design. 35£ für die Tour war vergleichsweise teuer und mit nur 1h auch recht kurz.
Auf der Fahrt nach Inverness kommen wir an der Benromach Destillery vorbei. Kurzentschlossen halten wir und dürfen die letzte Tour um 3pm ohne Voranmeldung mitmachen. Für nur 10£ sehen wir mehr und 2 Miniproben sind auch dabei, Super. Benromach ist über 120 Jahre alt und wurde nach einer Unterbrechung 1993 wiedereröffnet. Der Whisky hat eine rauchige Note, was für Speyside eher ungewöhnlich ist.
Kurz vor Inverness Airport dürfen wir bei einer Käsemanufaktur über Brit Stop übernachten.
PS. Nein, die Fahrerin durfte die Probe nicht mitmachen und … ja, sie durfte ein „Autofahrerset“ mitnehmen 👍🏻





So gehts: Mälzen (der Gerste), Schroten, Maischen, Gären (mit Hefe), Brennen (Destillation), Lagern (im Holzfass) - Fertig 🥃
Wir schauen uns den Herstellungsprozeß in der GlenAllachie Destillery bei Aberlour an. Tour mit Tasting - versteht sich. Wegen Explosionsschutz darf nicht überall fotografiert werden, schade. Die riesigen Destillierblasen sehen toll aus. Kupferrohre und Messing Armaturen - ein tolles Design. 35£ für die Tour war vergleichsweise teuer und mit nur 1h auch recht kurz.
Auf der Fahrt nach Inverness kommen wir an der Benromach Destillery vorbei. Kurzentschlossen halten wir und dürfen die letzte Tour um 3pm ohne Voranmeldung mitmachen. Für nur 10£ sehen wir mehr und 2 Miniproben sind auch dabei, Super. Benromach ist über 120 Jahre alt und wurde nach einer Unterbrechung 1993 wiedereröffnet. Der Whisky hat eine rauchige Note, was für Speyside eher ungewöhnlich ist.
Kurz vor Inverness Airport dürfen wir bei einer Käsemanufaktur über Brit Stop übernachten.
PS. Nein, die Fahrerin durfte die Probe nicht mitmachen und … ja, sie durfte ein „Autofahrerset“ mitnehmen 👍🏻
Vorher geht es natürlich erst in den Käse Laden, vor dem wir stehen dürfen. Sie haben selbst 150 Kühe und stellen eigenen Käse her. Aber ansonsten gibt es in dem tollen Laden alles was das Käseherz begehrt. Lokale, Schottische und Europäische Sorten. Der Bluecheese von den Hebriden ist der Hammer! Auch Michele die uns vieles erklärt und probieren lässt ist eine Wucht!
Sie erklärt uns - Käse aus der Milch von glücklichen Kühen schmeckt am besten. Wir probieren und … sie hat Recht. Wann sind Kühe am glücklichsten? Wenn sie nach dem Winter wieder auf die Wiese dürfen und umherspringen wie junge Lämmer. Lecker!
Übrigens ist die Versorgung hier ziemlich gut. Die Supermarktketten Tesco und ASDA sehen wir häufig, auch Aldi und Lidl. Das beste - es gibt Starbucks überall ☕️.
Bei der antiken Festung Fort George machen wir nur einen kurzen Stop. Sie schützt die Einfahrt des Moray Firth nach Inverness und tatsächlich sind hier noch heute 500 Soldaten stationiert.
Die Clava Cairns sind 3 Urzeitgräber, die ähnlich wie Stonehenge so angeordnet sind, dass zur Wintersonnenwende die Sonne exakt in die Eingänge scheint. Die Gräber sind unweit vom Culloden Schlachtfeld, wo die Schotten 1746 endgültig an England fielen.
Dann geht es nach Loch Ness. Der See liegt wirklich schön. Ich schaue auf den See, sehr sehr aufmerksam. Hat sich dort etwas bewegt? Klar, nur eine Welle! Oder doch nicht? Es könnte auch eine Rückenflosse gewesen sein. Schon witzig wie man das, was seit den 1930er Jahren ein echter Hype wurde, verinnerlicht hat 😳.
Inzwischen wissen wir - und im Besucherzentrum wird einem leider die letzte Illusion geraubt - Nessy kann es nicht geben. Die vielen Fotos sind anders erklärbar oder gefälscht, aber was u.a. wirklich zählt - Nessy hätte nicht genug zu fressen. Was an Lebewesen im See ist, würde einem Saurier, ob klein oder groß, niemals reichen. Eigentlich schade ☹️.
Die bekannte, aber völlig unbedeutende Ruine des Urquhart Castle am Loch Ness schauen wir uns nur von weiten an. Touristennepp. Ohne Nessy würde die sowieso niemand kennen.
Auf dem Weg zum Tal am Loch Affric landen wir auf einem urigen Waldcampingplatz in Cannich.





Vorher geht es natürlich erst in den Käse Laden, vor dem wir stehen dürfen. Sie haben selbst 150 Kühe und stellen eigenen Käse her. Aber ansonsten gibt es in dem tollen Laden alles was das Käseherz begehrt. Lokale, Schottische und Europäische Sorten. Der Bluecheese von den Hebriden ist der Hammer! Auch Michele die uns vieles erklärt und probieren lässt ist eine Wucht!
Sie erklärt uns - Käse aus der Milch von glücklichen Kühen schmeckt am besten. Wir probieren und … sie hat Recht. Wann sind Kühe am glücklichsten? Wenn sie nach dem Winter wieder auf die Wiese dürfen und umherspringen wie junge Lämmer. Lecker!
Übrigens ist die Versorgung hier ziemlich gut. Die Supermarktketten Tesco und ASDA sehen wir häufig, auch Aldi und Lidl. Das beste - es gibt Starbucks überall ☕️.
Bei der antiken Festung Fort George machen wir nur einen kurzen Stop. Sie schützt die Einfahrt des Moray Firth nach Inverness und tatsächlich sind hier noch heute 500 Soldaten stationiert.
Die Clava Cairns sind 3 Urzeitgräber, die ähnlich wie Stonehenge so angeordnet sind, dass zur Wintersonnenwende die Sonne exakt in die Eingänge scheint. Die Gräber sind unweit vom Culloden Schlachtfeld, wo die Schotten 1746 endgültig an England fielen.
Dann geht es nach Loch Ness. Der See liegt wirklich schön. Ich schaue auf den See, sehr sehr aufmerksam. Hat sich dort etwas bewegt? Klar, nur eine Welle! Oder doch nicht? Es könnte auch eine Rückenflosse gewesen sein. Schon witzig wie man das, was seit den 1930er Jahren ein echter Hype wurde, verinnerlicht hat 😳.
Inzwischen wissen wir - und im Besucherzentrum wird einem leider die letzte Illusion geraubt - Nessy kann es nicht geben. Die vielen Fotos sind anders erklärbar oder gefälscht, aber was u.a. wirklich zählt - Nessy hätte nicht genug zu fressen. Was an Lebewesen im See ist, würde einem Saurier, ob klein oder groß, niemals reichen. Eigentlich schade ☹️.
Die bekannte, aber völlig unbedeutende Ruine des Urquhart Castle am Loch Ness schauen wir uns nur von weiten an. Touristennepp. Ohne Nessy würde die sowieso niemand kennen.
Auf dem Weg zum Tal am Loch Affric landen wir auf einem urigen Waldcampingplatz in Cannich.
Die Zu - Abfahrt war für ein Wohnmobil schon spannend. Öfters mussten wir auf der engen einspurigen Straße Platz machen. Aber es gibt sehr viele Ausweichbuchten, also machbar.
Die Rückfahrt nach Inverness fahren wir nicht am Loch Ness vorbei, sondern am River Beauly bis ans Meer.
Am späten Nachmittag landen wir mit den letzten Sonnenstrahlen wieder in Inverness auf dem Campingplatz direkt am Caledonian Canal. Ein altes Segelschiff auf dem Canal? Geht nicht gibts nicht. Das Segelschiff wurde umgebaut und ist nun ein Motorschiff oder es wurde im Stil eines Segelbootes gebaut. Sachen gibts …



Die Zu - Abfahrt war für ein Wohnmobil schon spannend. Öfters mussten wir auf der engen einspurigen Straße Platz machen. Aber es gibt sehr viele Ausweichbuchten, also machbar.
Die Rückfahrt nach Inverness fahren wir nicht am Loch Ness vorbei, sondern am River Beauly bis ans Meer.
Am späten Nachmittag landen wir mit den letzten Sonnenstrahlen wieder in Inverness auf dem Campingplatz direkt am Caledonian Canal. Ein altes Segelschiff auf dem Canal? Geht nicht gibts nicht. Das Segelschiff wurde umgebaut und ist nun ein Motorschiff oder es wurde im Stil eines Segelbootes gebaut. Sachen gibts …
In einer Schleusenanlage mit 4! Stufen beobachte ich das treiben. Schon wieder kommt ein umgebautes Segelschiff vorbei. Die gibts scheinbar öfter.
Es ist viel los weil Samstag ist. Viele Bekleidungsgeschäfte bieten Kilts an, sogar mit dem passenden Clan-Muster (Tartan) zum eigenen Namen. Geschäftstüchtig!
Ich gehöre demnach zum Clan „Stewart of Galloway“. Wusst ich gar nicht 🤔.
MacMichael grüßt den Rest der Welt 👋🏻





In einer Schleusenanlage mit 4! Stufen beobachte ich das treiben. Schon wieder kommt ein umgebautes Segelschiff vorbei. Die gibts scheinbar öfter.
Es ist viel los weil Samstag ist. Viele Bekleidungsgeschäfte bieten Kilts an, sogar mit dem passenden Clan-Muster (Tartan) zum eigenen Namen. Geschäftstüchtig!
Ich gehöre demnach zum Clan „Stewart of Galloway“. Wusst ich gar nicht 🤔.
MacMichael grüßt den Rest der Welt 👋🏻
Auf dem Weg in den Norden finden wir einen schönen Platz direkt am Meer in Dunbeath. Eine klare Nacht hat niedrige Temperaturen von ca. 5 Grad zur Folge. Die nächsten Tage soll es wieder wärmer werden.
Das Wetter ist überhaupt - wie zu erwarten - recht durchwachsen. Temperaturen am Tag bis 14-20 Grad hatten wir, Sonne, Wolken und Regen wechseln sich schnell ab. Richtig mies war es noch nicht, ausser in Edinburgh. Der Schotte an sich hat meist eine Jacke dabei, auch wenn die Sonne scheint. Man weiß ja nie ☔️ 🌞





Auf dem Weg in den Norden finden wir einen schönen Platz direkt am Meer in Dunbeath. Eine klare Nacht hat niedrige Temperaturen von ca. 5 Grad zur Folge. Die nächsten Tage soll es wieder wärmer werden.
Das Wetter ist überhaupt - wie zu erwarten - recht durchwachsen. Temperaturen am Tag bis 14-20 Grad hatten wir, Sonne, Wolken und Regen wechseln sich schnell ab. Richtig mies war es noch nicht, ausser in Edinburgh. Der Schotte an sich hat meist eine Jacke dabei, auch wenn die Sonne scheint. Man weiß ja nie ☔️ 🌞
Ob es Friseure für Rinder gibt?
Am nördlichsten Punkt des britischen Festlandes werden wir bei strahlendem Sonnenschein mit einer tollen Fernsicht auf die Steilküste und die Insel Orkney belohnt.
Während wir an der gesamt Ostküste in der Ferne immer irgendwelche Zeugen der Neuzeit sahen, Windräder, Bohrtürme, oder Tanker, ist hier im Norden nichts davon zu sehen. Das Meer ist auch wesentlich unruhiger.
Ursprünglich wollten wir in Richtung Ullapool wieder zurück und quer durch die nördlichen Highlands fahren. Die Strecke ist besser ausgebaut. Trotzdem folgen wir doch lieber der NC500 (North Coast 500 Meilen) an der Küste entlang nach Durness. Für die 110km brauchen wir fast 3 Stunden. Eine fantastische Route mit herrlichen Aussichten. Vor allem die Meeresbucht Loch Eriboll erinnert sehr an Norwegen. In vielen kleinen Buchten gibt es Sandstrände wie in Spanien, nur das natürlich jetzt niemand baden geht.
Vor Durness stehen wir mit Gebühr ziemlich schräg auf einem Parkplatz. Selbst mit Keilen läuft das Wasser kaum ab. Lecker 🤤








Ob es Friseure für Rinder gibt?
Am nördlichsten Punkt des britischen Festlandes werden wir bei strahlendem Sonnenschein mit einer tollen Fernsicht auf die Steilküste und die Insel Orkney belohnt.
Während wir an der gesamt Ostküste in der Ferne immer irgendwelche Zeugen der Neuzeit sahen, Windräder, Bohrtürme, oder Tanker, ist hier im Norden nichts davon zu sehen. Das Meer ist auch wesentlich unruhiger.
Ursprünglich wollten wir in Richtung Ullapool wieder zurück und quer durch die nördlichen Highlands fahren. Die Strecke ist besser ausgebaut. Trotzdem folgen wir doch lieber der NC500 (North Coast 500 Meilen) an der Küste entlang nach Durness. Für die 110km brauchen wir fast 3 Stunden. Eine fantastische Route mit herrlichen Aussichten. Vor allem die Meeresbucht Loch Eriboll erinnert sehr an Norwegen. In vielen kleinen Buchten gibt es Sandstrände wie in Spanien, nur das natürlich jetzt niemand baden geht.
Vor Durness stehen wir mit Gebühr ziemlich schräg auf einem Parkplatz. Selbst mit Keilen läuft das Wasser kaum ab. Lecker 🤤
Wir kommen vorerst bis Lochinver und sehen auf der Suche nach einem hübschen Plätzchen für die Nacht am Kirkaig River einen Angler im Wasser stehen. Ob man hier was fängt? Kurz danach finden wir direkt am Fluss einen Platz und laufen ein Stück am Fluss zurück. Inzwischen war der Angler tatsächlich erfolgreich und hat einen Lachs von ca. 60 cm Länge gefangen. Beeindruckend! Und den lässt er nach ein paar Minuten und einigen Fotos (für die Kumpels?) wieder frei. Versteh einer die Angler!








Wir kommen vorerst bis Lochinver und sehen auf der Suche nach einem hübschen Plätzchen für die Nacht am Kirkaig River einen Angler im Wasser stehen. Ob man hier was fängt? Kurz danach finden wir direkt am Fluss einen Platz und laufen ein Stück am Fluss zurück. Inzwischen war der Angler tatsächlich erfolgreich und hat einen Lachs von ca. 60 cm Länge gefangen. Beeindruckend! Und den lässt er nach ein paar Minuten und einigen Fotos (für die Kumpels?) wieder frei. Versteh einer die Angler!
Der Wanderweg um den Stac Pollaidh ist leider ein sehr sumpfiger und steiniger Weg. Doch die Aussicht entschädigt für die Mühe. Wir sind recht umsichtig und sehen trotz der vielen Schlamm - und Sumpflöcher noch ansehnlich aus. Da kommt ein Labrador auf Petra zugelaufen, der sein Glück kaum fassen kann - jemand zum spielen! Danach ist es mit ‚ansehnlich‘ zumindest für Petra vorbei 🤭.
Am späten Nachmittag erreichen wir Ullapool und stehen auf dem Campingplatz direkt am Meer.
Übrigens: Es gibt etwa 20-30% mehr Schafe als Einwohner in Schottland. Warum diese auf den Schildern immer Lambs und nicht Sheeps genannt werden ist mir rätselhaft. Wir sehen nicht nur Lämmer.
Bei Hunden ist es anders. Gefühlt gibt es exakt soviel 🐕 wie es Schotten gibt. Und die sind überall mit dabei, auch in Restaurants und Pubs.




Der Wanderweg um den Stac Pollaidh ist leider ein sehr sumpfiger und steiniger Weg. Doch die Aussicht entschädigt für die Mühe. Wir sind recht umsichtig und sehen trotz der vielen Schlamm - und Sumpflöcher noch ansehnlich aus. Da kommt ein Labrador auf Petra zugelaufen, der sein Glück kaum fassen kann - jemand zum spielen! Danach ist es mit ‚ansehnlich‘ zumindest für Petra vorbei 🤭.
Am späten Nachmittag erreichen wir Ullapool und stehen auf dem Campingplatz direkt am Meer.
Übrigens: Es gibt etwa 20-30% mehr Schafe als Einwohner in Schottland. Warum diese auf den Schildern immer Lambs und nicht Sheeps genannt werden ist mir rätselhaft. Wir sehen nicht nur Lämmer.
Bei Hunden ist es anders. Gefühlt gibt es exakt soviel 🐕 wie es Schotten gibt. Und die sind überall mit dabei, auch in Restaurants und Pubs.
Im Visitorcenter sprechen wir mit einer Frau die zwar mit 20 am Bodensee gelebt hat, aber sich nicht traut und lieber unser mieses englisch beantwortet. Unser Tourvorschlag aus Komoot wird etwas angepasst und los gehts auf den Hausberg, Hill of Ullapool. Versprochen wird uns eine 360 Grad Rundumsicht ins Hinterland und die Bucht. Das finden wir gut.
Der Aufstieg auf den Meall Mhor (gälisch) ist ein Traum weil man mit jedem Meter in die Höhe neue Blickwinkel hat. Heute hat das Kreuzfahrtschiff REGENT angelegt und das Schiff ist auch schön zu sehen.
Auf einer Tafel steht: „Hills of rugged heather, cairns of crumbled rock, the loch glistens in the sunlight, and the sky send the birds flying“ was ich mal frei so übersetze: Hügel aus wildem Heidekraut, Steinhaufen aus zerbröckeltem Fels, der See glitzert im Sonnenlicht, und der Himmel lässt die Vögel fliegen.
Genau so erleben wir es. Nur wenig Wanderer sind unterwegs, aber immer zu einem kurzen Plausch aufgelegt.
Die Kreuzfahrer haben sich inzwischen verkrümelt. Zurück im Pub Ceilidh Place treffen wir die Wanderer und freuen uns über den gemeinsamen Tag. Amazing Alba!





Im Visitorcenter sprechen wir mit einer Frau die zwar mit 20 am Bodensee gelebt hat, aber sich nicht traut und lieber unser mieses englisch beantwortet. Unser Tourvorschlag aus Komoot wird etwas angepasst und los gehts auf den Hausberg, Hill of Ullapool. Versprochen wird uns eine 360 Grad Rundumsicht ins Hinterland und die Bucht. Das finden wir gut.
Der Aufstieg auf den Meall Mhor (gälisch) ist ein Traum weil man mit jedem Meter in die Höhe neue Blickwinkel hat. Heute hat das Kreuzfahrtschiff REGENT angelegt und das Schiff ist auch schön zu sehen.
Auf einer Tafel steht: „Hills of rugged heather, cairns of crumbled rock, the loch glistens in the sunlight, and the sky send the birds flying“ was ich mal frei so übersetze: Hügel aus wildem Heidekraut, Steinhaufen aus zerbröckeltem Fels, der See glitzert im Sonnenlicht, und der Himmel lässt die Vögel fliegen.
Genau so erleben wir es. Nur wenig Wanderer sind unterwegs, aber immer zu einem kurzen Plausch aufgelegt.
Die Kreuzfahrer haben sich inzwischen verkrümelt. Zurück im Pub Ceilidh Place treffen wir die Wanderer und freuen uns über den gemeinsamen Tag. Amazing Alba!
Nicht weit von unserem Ziel für heute liegt das meistfotografierte Schloss Schottlands, das Eilean Donan Castle. Die Burg liegt am Loch Duich und war schon oft die Kulisse bekannter Filme wie Highlander oder James Bond („Die Welt ist nicht genug“). Wir begnügen uns mit einem Fotostop und fahren um den See herum.
Am Abend verziehen sich die Wolken und wir sehen von unserem Stellplatz für die Nacht die „Five Sisters“, eine Bergformation mit fünf Gipfeln.
Unsere deutschen Nachbarn haben zur Abwechslung mal keinen Hund, sondern eine Katze dabei. Sie ist sehr zutraulich und neugierig. Ihr Weltreisemobil ist ein ausgebautes Krankenfahrzeug der Bundeswehr, das allerdings ausser Großbritannien noch nicht viel von der Welt gesehen hat.




Nicht weit von unserem Ziel für heute liegt das meistfotografierte Schloss Schottlands, das Eilean Donan Castle. Die Burg liegt am Loch Duich und war schon oft die Kulisse bekannter Filme wie Highlander oder James Bond („Die Welt ist nicht genug“). Wir begnügen uns mit einem Fotostop und fahren um den See herum.
Am Abend verziehen sich die Wolken und wir sehen von unserem Stellplatz für die Nacht die „Five Sisters“, eine Bergformation mit fünf Gipfeln.
Unsere deutschen Nachbarn haben zur Abwechslung mal keinen Hund, sondern eine Katze dabei. Sie ist sehr zutraulich und neugierig. Ihr Weltreisemobil ist ein ausgebautes Krankenfahrzeug der Bundeswehr, das allerdings ausser Großbritannien noch nicht viel von der Welt gesehen hat.
Die Insel ist sichtbar wilder, rauher. Felsklippen ragen an der Küste hoch, gleich hinter unserem Campingplatz.
Auf einer Wanderung unterhalb der Klippen von Portree, stehen wir vor einem Tor mit einer Warnung. Auf den Wanderweg sind einige Felsbrocken herabgestürzt. Es kommen uns aber einige Wanderer entgegen und so versuchen wir unser Glück. Eine ältere Dame frage ich, ob sie aus Portree kommt und ob der Weg ok ist. Sie antwortet typisch englisch: „Nun, ich lebe noch. Sie können ihn gehen, aber sie sollten es nicht. Ich darf es ihnen also persönlich nicht empfehlen“. Das klingt nach einem eindeutigen go!.
Die Idee in Portree ohne Reservierung zu Abend zu essen war mutig. Schon des öfteren sind wir abgeblitzt oder mussten lange warten. Nach einer Runde durch die Stadt, die mit hungrigen Touristen gut gefüllt ist, landen wir in dem teuren aber guten „Dulse and Brose“ zu einem Burger.





Die Insel ist sichtbar wilder, rauher. Felsklippen ragen an der Küste hoch, gleich hinter unserem Campingplatz.
Auf einer Wanderung unterhalb der Klippen von Portree, stehen wir vor einem Tor mit einer Warnung. Auf den Wanderweg sind einige Felsbrocken herabgestürzt. Es kommen uns aber einige Wanderer entgegen und so versuchen wir unser Glück. Eine ältere Dame frage ich, ob sie aus Portree kommt und ob der Weg ok ist. Sie antwortet typisch englisch: „Nun, ich lebe noch. Sie können ihn gehen, aber sie sollten es nicht. Ich darf es ihnen also persönlich nicht empfehlen“. Das klingt nach einem eindeutigen go!.
Die Idee in Portree ohne Reservierung zu Abend zu essen war mutig. Schon des öfteren sind wir abgeblitzt oder mussten lange warten. Nach einer Runde durch die Stadt, die mit hungrigen Touristen gut gefüllt ist, landen wir in dem teuren aber guten „Dulse and Brose“ zu einem Burger.
Inzwischen ist Nebel und Regen aufgezogen und darum fallen die Besichtigung des Dunvegan Castle mit seinen Gärten und leider auch das Neist Point Lighthouse mit seiner grandiosen Aussicht aus.
Cafes gibt es eine Menge auf der Insel, nur Sonntags (!) haben sehr viele geschlossen. Doch mit dem Cafe Bog Myrtle Skye bei Struan haben wir Glück. Sehr leckere Scones und ein cooles Ambiente in einem früheren Buchladen. Sehr Ungewöhnlich hier draußen.
Die Rückfahrt über die Glenmore Hochebene ist nichts für unsichere Fahrer. Die Fahrbahn ist gerade mal so breit wie der Camper. Von der Gegend bekomme ich wenig mit. Es sind aber auch nur 18km 🥵
Wir hätten zwei Felle mitnehmen sollen 😩 Ich finde das Fell wunderbar kuschelig und angenehm zum sitzen, da meint die beste Frau von allen: „Das Fell ist gut gegen meine Blasenentzündung!“ Na super. Gesundheit ist wichtig!





Inzwischen ist Nebel und Regen aufgezogen und darum fallen die Besichtigung des Dunvegan Castle mit seinen Gärten und leider auch das Neist Point Lighthouse mit seiner grandiosen Aussicht aus.
Cafes gibt es eine Menge auf der Insel, nur Sonntags (!) haben sehr viele geschlossen. Doch mit dem Cafe Bog Myrtle Skye bei Struan haben wir Glück. Sehr leckere Scones und ein cooles Ambiente in einem früheren Buchladen. Sehr Ungewöhnlich hier draußen.
Die Rückfahrt über die Glenmore Hochebene ist nichts für unsichere Fahrer. Die Fahrbahn ist gerade mal so breit wie der Camper. Von der Gegend bekomme ich wenig mit. Es sind aber auch nur 18km 🥵
Wir hätten zwei Felle mitnehmen sollen 😩 Ich finde das Fell wunderbar kuschelig und angenehm zum sitzen, da meint die beste Frau von allen: „Das Fell ist gut gegen meine Blasenentzündung!“ Na super. Gesundheit ist wichtig!
The Old Man of Storr ist ein riesiger Basaltmonolith der aussieht, als hätte Obelix den vergessen auszuliefern. Der Parkplatz ist rappelvoll, obwohl keine Saison ist. Kurz danach kommt der Kilt Rock und die Mealt Falls, ein 60m hoher Wasserfall der direkt auf den steinigen Strand stürzt.
In der Felsenlandschaft The Quiraing wollten wir ein paar Stunden hineinwandern. Das wäre auf jeden Fall ein Highlight mit tollen Ausblicken und mit der Felswand über uns gewesen. Doch die Zufahrtsstraße ist gesperrt, weil ein Wohnmobil in den Graben gefahren ist! Echt jetzt?! Ein blödes Wohnmobil?! Opps! Sind wir ja auch und sowas passiert hier doch sehr schnell. Also gehts weiter …
Ganz im Norden klettern wir zwischen den Ruinen des Duntulm Castle herum. Gleich nebenan soll es an der Küste bei Ebbe Dinosaurier Fußabdrücke geben. Das müssen wir sehen. Wir suchen intensiv die Felsplatten ab, doch nichts davon sieht wie ein Fußabdruck eines Dinos aus. Die online gestellten Beweisfotos sehen wir schon, aber das erscheint uns eher wie normale Auswaschungen durch die Wellen. Ergo - mit viel Phantasie sieht man hunderte von Abdrücken… oder auch keine. Petra fotografiert ein paar spitze Muscheln und „verkauft“ diese online als Wohnhütten. Ob nun noch mehr Touristen kommen werden? Ob sich die Archäologen nun unverstanden die Haare raufen werden? Ist uns egal 🤭
Das hübsche Skye Museum of Island Life ein paar Meilen weiter, berichtet über das Leben der Bauernfamilie die hier bis in die 1960er Jahre mit den 10 Kindern lebte. Sehr authentisch und informativ.
Am Fährhafen von Uig vorbei gehts es wieder zurück Richtung Portree. Direkt unterhalb der Cuillin Berge übernachten wir auf einem ruhigen Parkplatz mit 2 anderen Vans.







The Old Man of Storr ist ein riesiger Basaltmonolith der aussieht, als hätte Obelix den vergessen auszuliefern. Der Parkplatz ist rappelvoll, obwohl keine Saison ist. Kurz danach kommt der Kilt Rock und die Mealt Falls, ein 60m hoher Wasserfall der direkt auf den steinigen Strand stürzt.
In der Felsenlandschaft The Quiraing wollten wir ein paar Stunden hineinwandern. Das wäre auf jeden Fall ein Highlight mit tollen Ausblicken und mit der Felswand über uns gewesen. Doch die Zufahrtsstraße ist gesperrt, weil ein Wohnmobil in den Graben gefahren ist! Echt jetzt?! Ein blödes Wohnmobil?! Opps! Sind wir ja auch und sowas passiert hier doch sehr schnell. Also gehts weiter …
Ganz im Norden klettern wir zwischen den Ruinen des Duntulm Castle herum. Gleich nebenan soll es an der Küste bei Ebbe Dinosaurier Fußabdrücke geben. Das müssen wir sehen. Wir suchen intensiv die Felsplatten ab, doch nichts davon sieht wie ein Fußabdruck eines Dinos aus. Die online gestellten Beweisfotos sehen wir schon, aber das erscheint uns eher wie normale Auswaschungen durch die Wellen. Ergo - mit viel Phantasie sieht man hunderte von Abdrücken… oder auch keine. Petra fotografiert ein paar spitze Muscheln und „verkauft“ diese online als Wohnhütten. Ob nun noch mehr Touristen kommen werden? Ob sich die Archäologen nun unverstanden die Haare raufen werden? Ist uns egal 🤭
Das hübsche Skye Museum of Island Life ein paar Meilen weiter, berichtet über das Leben der Bauernfamilie die hier bis in die 1960er Jahre mit den 10 Kindern lebte. Sehr authentisch und informativ.
Am Fährhafen von Uig vorbei gehts es wieder zurück Richtung Portree. Direkt unterhalb der Cuillin Berge übernachten wir auf einem ruhigen Parkplatz mit 2 anderen Vans.
Die Fahrt mit der Fähre von Armandale nach Mallaig ist ruhig, die Wellen kaum zu spüren. Danach geht die Fahrt anfangs die schöne Küste entlang und dann weiter bis Port Williams.
Hier stoßen wir auf das Ende des Calledonian Canal, der ja in Inverness beginnt. Bevor die Schiffe wieder ins Meer können, gilt es einen Höhenunterschied von 20m zu überwinden. Dafür wurde Anfang des 19. Jahrhunderts eine Schleusenanlage mit 8 (!) Kammern gebaut, Neptuns Staircase genannt. Eine Ingenieurleistung, die in GB einmalig ist. Die Anlage wird wie früher manuell betrieben, allerdings heute mit hydraulisch angetriebenen Toren, früher von Hand. 4 Kammern würden mit heutiger Technik übrigens ausreichen.
Nach einer halben Stunde Fahrt, finden wir bei Onich auf der Wiese von Ann einen fantastischen Platz am Meer.
Was uns auffiel:
- Oft haben wir von den winzigen Mücken, den Midges gelesen und gehört. Ab September scheinen die kleinen Biester aber kaum unterwegs zu sein. Wir sind ihnen bisher kaum begegnet.
- Autospiegel sind eine gefährdete Spezies hier in Schottland. Oft sehe ich Fahrzeuge, auch Camper, die ihr glänzendes Stück liebevoll umwickelt und notdürftig repariert haben. Die engen Straßen führen leider häufig zu ungewollten Kontakten. Wir haben inzwischen ein paar Leuchtstreifen angebracht, damit wir etwas besser gesehen werden.
- Mit dem Linksverkehr kommen Petra und ich überraschend gut klar. Das mag an der Erfahrung aus Australien und Neuseeland liegen. Im Armaturenbrett liegt zwar ein Zettel mit „Links fahren!“, aber wir schauen kaum noch darauf. Eine Sache aber finden wir tückisch. Vor Kreisverkehren - in die man natürlich links hineinfährt und wo man die von rechts kommenden Fahrzeuge passieren lässt - steht manchmal eine Ampel. Diese bedeutet aber keineswegs, dass man nun einfach in den Kreisverkehr hineinfahren darf, sondern, dass er gesperrt oder freigegeben ist. Bei grün muss man also doch stoppen, wenn von rechts Fahrzeuge kommen - sehr tückisch!





Die Fahrt mit der Fähre von Armandale nach Mallaig ist ruhig, die Wellen kaum zu spüren. Danach geht die Fahrt anfangs die schöne Küste entlang und dann weiter bis Port Williams.
Hier stoßen wir auf das Ende des Calledonian Canal, der ja in Inverness beginnt. Bevor die Schiffe wieder ins Meer können, gilt es einen Höhenunterschied von 20m zu überwinden. Dafür wurde Anfang des 19. Jahrhunderts eine Schleusenanlage mit 8 (!) Kammern gebaut, Neptuns Staircase genannt. Eine Ingenieurleistung, die in GB einmalig ist. Die Anlage wird wie früher manuell betrieben, allerdings heute mit hydraulisch angetriebenen Toren, früher von Hand. 4 Kammern würden mit heutiger Technik übrigens ausreichen.
Nach einer halben Stunde Fahrt, finden wir bei Onich auf der Wiese von Ann einen fantastischen Platz am Meer.
Was uns auffiel:
- Oft haben wir von den winzigen Mücken, den Midges gelesen und gehört. Ab September scheinen die kleinen Biester aber kaum unterwegs zu sein. Wir sind ihnen bisher kaum begegnet.
- Autospiegel sind eine gefährdete Spezies hier in Schottland. Oft sehe ich Fahrzeuge, auch Camper, die ihr glänzendes Stück liebevoll umwickelt und notdürftig repariert haben. Die engen Straßen führen leider häufig zu ungewollten Kontakten. Wir haben inzwischen ein paar Leuchtstreifen angebracht, damit wir etwas besser gesehen werden.
- Mit dem Linksverkehr kommen Petra und ich überraschend gut klar. Das mag an der Erfahrung aus Australien und Neuseeland liegen. Im Armaturenbrett liegt zwar ein Zettel mit „Links fahren!“, aber wir schauen kaum noch darauf. Eine Sache aber finden wir tückisch. Vor Kreisverkehren - in die man natürlich links hineinfährt und wo man die von rechts kommenden Fahrzeuge passieren lässt - steht manchmal eine Ampel. Diese bedeutet aber keineswegs, dass man nun einfach in den Kreisverkehr hineinfahren darf, sondern, dass er gesperrt oder freigegeben ist. Bei grün muss man also doch stoppen, wenn von rechts Fahrzeuge kommen - sehr tückisch!
Am Hafen gibt es eine bekannte Fischbude, die Petra natürlich sofort ansteuert. Viele glückliche Asiaten sind davor zu sehen. Wie wärs mit einer gemischten Platte für 2 mit Austern, Langusten, Miesmuscheln, Krabben und was weiß ich noch? Nein danke 😱. Petra begnügt sich also mit zwei Krabbenbrötchen, die umgehend verspeist werden… wenn da die Möwen nicht wären. Mit einer Attacke von zwei Möwen war nicht zu rechnen. Eine fliegt Petra vom hinten an, sozusagen als Ablenkungsmanöver, gleichzeitig stiehlt eine zweiten Möwe vorn das Krabbenbrötchen. Echt geschickt und blitzschnell. Verletzt wurde niemand.
Über der Stadt thront das, dem Kolosseum in Rom nachempfundene Bauwerk eines Bankers. Er hatte damit etwas gutes für die damals arbeitslosen Steinmetze tun wollen. Nach meiner Vermutung, sicher beeinflusst durch meine bekannte Abneigung gegen Banker, hat er den Bau mit den Zinsen finanziert, die er den armen Kerlen vorher abgeknöpft hat…. vielleicht 🫣
Die Fahrt nach Kennacraig, dem Fährhafen nach Isay ist sehr eng und kurvig. Die Straße führt zwar am Meer entlang, aber nur selten kann man durch die Bäume hindurch die schöne, grüne Küste sehen.
Kurz vor dem Ziel finden wir auf dem Tabert Holiday Camping einen komfortablen Platz.
Was uns auffiel:
- Die Engländer und auch die Schotten lieben ihre alten Häuser. Die weiß gestrichenen kleinen Gebäude mit den vielen Kaminen auf dem Dach, begegnen uns immer wieder und diese werden liebevoll restauriert und nicht abgerissen.
- Auch Bäume und Hecken lieben die Schotten, wobei das nicht immer so war und viele Wälder abgeholzt wurden. Vor hundert Jahren waren - vor allem wegen dem Bau von Schiffen - nur noch 5% der Landesfläche mit Wald bedeckt, heute immerhin etwa 10%. In Deutschland haben wir über 30%. Hecken und Bäume werden an den Straßenrändern nicht einfach entfernt wie meist bei uns, sondern immer brav ausgeschnitten. So fährt man also häufig durch regelrechte Tunnels und streift die Äste auch schon mal mit dem linken Aussenspiegel.





Am Hafen gibt es eine bekannte Fischbude, die Petra natürlich sofort ansteuert. Viele glückliche Asiaten sind davor zu sehen. Wie wärs mit einer gemischten Platte für 2 mit Austern, Langusten, Miesmuscheln, Krabben und was weiß ich noch? Nein danke 😱. Petra begnügt sich also mit zwei Krabbenbrötchen, die umgehend verspeist werden… wenn da die Möwen nicht wären. Mit einer Attacke von zwei Möwen war nicht zu rechnen. Eine fliegt Petra vom hinten an, sozusagen als Ablenkungsmanöver, gleichzeitig stiehlt eine zweiten Möwe vorn das Krabbenbrötchen. Echt geschickt und blitzschnell. Verletzt wurde niemand.
Über der Stadt thront das, dem Kolosseum in Rom nachempfundene Bauwerk eines Bankers. Er hatte damit etwas gutes für die damals arbeitslosen Steinmetze tun wollen. Nach meiner Vermutung, sicher beeinflusst durch meine bekannte Abneigung gegen Banker, hat er den Bau mit den Zinsen finanziert, die er den armen Kerlen vorher abgeknöpft hat…. vielleicht 🫣
Die Fahrt nach Kennacraig, dem Fährhafen nach Isay ist sehr eng und kurvig. Die Straße führt zwar am Meer entlang, aber nur selten kann man durch die Bäume hindurch die schöne, grüne Küste sehen.
Kurz vor dem Ziel finden wir auf dem Tabert Holiday Camping einen komfortablen Platz.
Was uns auffiel:
- Die Engländer und auch die Schotten lieben ihre alten Häuser. Die weiß gestrichenen kleinen Gebäude mit den vielen Kaminen auf dem Dach, begegnen uns immer wieder und diese werden liebevoll restauriert und nicht abgerissen.
- Auch Bäume und Hecken lieben die Schotten, wobei das nicht immer so war und viele Wälder abgeholzt wurden. Vor hundert Jahren waren - vor allem wegen dem Bau von Schiffen - nur noch 5% der Landesfläche mit Wald bedeckt, heute immerhin etwa 10%. In Deutschland haben wir über 30%. Hecken und Bäume werden an den Straßenrändern nicht einfach entfernt wie meist bei uns, sondern immer brav ausgeschnitten. So fährt man also häufig durch regelrechte Tunnels und streift die Äste auch schon mal mit dem linken Aussenspiegel.
Auf dem Plan steht gleich nach der Ankunft ein Warehouse Tasting bei Lagavulin, also keine Führung über die Herstellung des Grundstoffes, dem Alkohol, sondern dort wo der Whisky in Fässer gelagert wird.
Der Whisky hier gehört zwar geschmacklich nicht zu meinen Favoriten, aber die Geschichte und der Einfluss der Destillerie sind legendär, insbesondere Ian McGregor, der persönlich die Vorstellung und die Entnahme aus den Fässern macht. Er ist relativ gut verständlich, oder haben wir uns bereits an den schottischen Slang gewöhnt? Wir sitzen mit ungefähr 25 Personen zwischen den Fässern des Lagerhaus No.1. Fünf Proben werden ausgeschenkt. Individuell ist immer das verwendete Fass, meist spanische Sherryfässer oder amerikanische Burbonfässer, und die Zeit im Fass, dem Cask.
Jeder bekommt auch eine Probe des 25 jährigen im Sherryfass, die Flasche für 2250€.
Ab Port Ellen gibt es 4 große Destillerien die nur wenige 100m hintereinander an der Küste liegen, Port Ellen, Laphroaig, Lagavulin und Ardbeg. Port Ellen wird allerdings schon seit einiger Zeit umgebaut.
In Bowmore gibt es abends eine leckere Pizza und hinter der Bucht am Loch Indaal einen schönen Platz am Meer.





Auf dem Plan steht gleich nach der Ankunft ein Warehouse Tasting bei Lagavulin, also keine Führung über die Herstellung des Grundstoffes, dem Alkohol, sondern dort wo der Whisky in Fässer gelagert wird.
Der Whisky hier gehört zwar geschmacklich nicht zu meinen Favoriten, aber die Geschichte und der Einfluss der Destillerie sind legendär, insbesondere Ian McGregor, der persönlich die Vorstellung und die Entnahme aus den Fässern macht. Er ist relativ gut verständlich, oder haben wir uns bereits an den schottischen Slang gewöhnt? Wir sitzen mit ungefähr 25 Personen zwischen den Fässern des Lagerhaus No.1. Fünf Proben werden ausgeschenkt. Individuell ist immer das verwendete Fass, meist spanische Sherryfässer oder amerikanische Burbonfässer, und die Zeit im Fass, dem Cask.
Jeder bekommt auch eine Probe des 25 jährigen im Sherryfass, die Flasche für 2250€.
Ab Port Ellen gibt es 4 große Destillerien die nur wenige 100m hintereinander an der Küste liegen, Port Ellen, Laphroaig, Lagavulin und Ardbeg. Port Ellen wird allerdings schon seit einiger Zeit umgebaut.
In Bowmore gibt es abends eine leckere Pizza und hinter der Bucht am Loch Indaal einen schönen Platz am Meer.
Weil gestern die Zeit nicht reichte, geht es noch einmal zurück nach Bowmore. Bei Deutschen scheint er sehr beliebt zu sein, steht ja auch in vielen Kneipen im Regal. Ist auch recht Preiswert ab ca. 30€ zu bekommen. Auch hier bekommen wir einen Drumm zum probieren. Schon lecker und mit torfiger Note. Durch ein Fenster sehen wir die ausgebreitete Gerste auf dem Malting Floor liegen. Das ist eine Besonderheit bei Bowmore. Sie mälzen und torfen noch selbst.
Danach geht es quer über die kleine Insel zu Caol Ila in der Nähe des Fährhafens für morgen, Port Askeig. Die gehören zu Jonny Walker und machen einen recht torfigen und rauchigen Whisky. Ein paar Kilometer weiter sorgen wir in der neuen Destillerie Ardnahoe mit Tee und Kuchen für die nötige Grundlage des späteren Warehouse Tastings bei Bunnahabhain, einem meiner Lieblinge.
Kurz vor 3pm kommen wir auf der engen, holprigen und kurvigen Strecke dort an und werden von Helen in Empfang genommen. Ein kurzer Walk führt in das Warehouse No.9, wo sich alle versammeln und 4 besondere Whiskys direkt aus dem Fass erhalten. Wirklich etwas besonderes und nicht zu kaufen. Whiskys werden erst später auf die üblichen %te gebracht. Diese hier liegen in Fassstärke bei ca. 52-58%. Der Event hat einen hohen Unterhaltungswert und es wird viel gelacht.
Leider gibt es hier am very End der Insel keine Stellplätze und wir fahren wieder quer über die Insel zum gestrigen Platz.







Weil gestern die Zeit nicht reichte, geht es noch einmal zurück nach Bowmore. Bei Deutschen scheint er sehr beliebt zu sein, steht ja auch in vielen Kneipen im Regal. Ist auch recht Preiswert ab ca. 30€ zu bekommen. Auch hier bekommen wir einen Drumm zum probieren. Schon lecker und mit torfiger Note. Durch ein Fenster sehen wir die ausgebreitete Gerste auf dem Malting Floor liegen. Das ist eine Besonderheit bei Bowmore. Sie mälzen und torfen noch selbst.
Danach geht es quer über die kleine Insel zu Caol Ila in der Nähe des Fährhafens für morgen, Port Askeig. Die gehören zu Jonny Walker und machen einen recht torfigen und rauchigen Whisky. Ein paar Kilometer weiter sorgen wir in der neuen Destillerie Ardnahoe mit Tee und Kuchen für die nötige Grundlage des späteren Warehouse Tastings bei Bunnahabhain, einem meiner Lieblinge.
Kurz vor 3pm kommen wir auf der engen, holprigen und kurvigen Strecke dort an und werden von Helen in Empfang genommen. Ein kurzer Walk führt in das Warehouse No.9, wo sich alle versammeln und 4 besondere Whiskys direkt aus dem Fass erhalten. Wirklich etwas besonderes und nicht zu kaufen. Whiskys werden erst später auf die üblichen %te gebracht. Diese hier liegen in Fassstärke bei ca. 52-58%. Der Event hat einen hohen Unterhaltungswert und es wird viel gelacht.
Leider gibt es hier am very End der Insel keine Stellplätze und wir fahren wieder quer über die Insel zum gestrigen Platz.
Der Reihe nach … Mittags die Fährüberfahrt von Islay und dann hierher noch 1 Stunde Autofahrt. Der Recherche nach war im Bistro des Campingplatzes zwar ein gutes Essen möglich, aber was wir bekamen, waren die besten Steaks ever auf einem heissen Stein. Petra ein Rib Eye Steak und ich ein Filet Steak vom Black Angus Rind aus Aberdeen, dry aged auf einem heissem Stein, Hammer. Sterne Küche kannste vergessen, hier muss man hin. Die ersten Steaks seit Wochen, wo doch fast immer nur Fisch angeboten wird.
Dann tauchten aus der Hintertüre auf einmal ein paar Typen auf und fingen an ein paar Stühle herum zu schieben. Na Prima, ne Dart Runde stört beim lecker Essen.
Denkste, das war die nicht angekündigte Live Band mit zwei Dudelsackspielern. Mit Folk Musik und einem fantastischen Dudelsack Solisten geht der Abend erst spät zu Ende 🫠 Wir sind begeistert!.
Ach so, einen Vormittag gab es auch. Nach einem gemütlichen Morgen haben wir Finlaggan besucht. Hier haben im 14. Jahrhundert die Clan-Chiefs Recht gesprochen. Der Titel des Lord of Isle hat sich bis heute bei der britischen Krone gehalten. In der langen Aufzählung heißt es also, Prinz Opps König Charles von Dingsbums BlaBla Lord of Isle. Wer‘s braucht?! 🥱 Im Pub des Port Askaig Hotel gab es dann noch ein Abschiedsbier bevor wir vorsichtig auf die Fähre gefahren sind.





Der Reihe nach … Mittags die Fährüberfahrt von Islay und dann hierher noch 1 Stunde Autofahrt. Der Recherche nach war im Bistro des Campingplatzes zwar ein gutes Essen möglich, aber was wir bekamen, waren die besten Steaks ever auf einem heissen Stein. Petra ein Rib Eye Steak und ich ein Filet Steak vom Black Angus Rind aus Aberdeen, dry aged auf einem heissem Stein, Hammer. Sterne Küche kannste vergessen, hier muss man hin. Die ersten Steaks seit Wochen, wo doch fast immer nur Fisch angeboten wird.
Dann tauchten aus der Hintertüre auf einmal ein paar Typen auf und fingen an ein paar Stühle herum zu schieben. Na Prima, ne Dart Runde stört beim lecker Essen.
Denkste, das war die nicht angekündigte Live Band mit zwei Dudelsackspielern. Mit Folk Musik und einem fantastischen Dudelsack Solisten geht der Abend erst spät zu Ende 🫠 Wir sind begeistert!.
Ach so, einen Vormittag gab es auch. Nach einem gemütlichen Morgen haben wir Finlaggan besucht. Hier haben im 14. Jahrhundert die Clan-Chiefs Recht gesprochen. Der Titel des Lord of Isle hat sich bis heute bei der britischen Krone gehalten. In der langen Aufzählung heißt es also, Prinz Opps König Charles von Dingsbums BlaBla Lord of Isle. Wer‘s braucht?! 🥱 Im Pub des Port Askaig Hotel gab es dann noch ein Abschiedsbier bevor wir vorsichtig auf die Fähre gefahren sind.
Luss liegt direkt am See und gilt als das schönstes Dorf Schottlands. Die kleinen Häuser sind hübsch mit Blumen geschmückt und meist vermietet.
Die Maid of the Loch, der alte Schaufelraddampfer am Ende des See‘s, kann aktuell nicht besichtigt werden und liegt zur Renovierung im Trockendock.
Unterwegs besuchen wir noch eine letzte Whisky Destillery vor Glasgow, Auchentoshan. Es ist zwar schon geschlossen, aber der nette Pförtner lässt uns trotzdem hinein und gibt uns Parktipps. Die letzte Führung ist noch unterwegs, so das wir uns im Shop umsehen können und ich ein Drumm vom 13jährigen aus 3 verschiedenen Fässern bekomme. Das besondere hier ist, dass der Brand 3 mal erfolgt, nicht wie üblich 2 mal.
Hinter Glasgow finden wir einen versteckten Platz für die Nacht neben weidenden Hochland Rindern.






Luss liegt direkt am See und gilt als das schönstes Dorf Schottlands. Die kleinen Häuser sind hübsch mit Blumen geschmückt und meist vermietet.
Die Maid of the Loch, der alte Schaufelraddampfer am Ende des See‘s, kann aktuell nicht besichtigt werden und liegt zur Renovierung im Trockendock.
Unterwegs besuchen wir noch eine letzte Whisky Destillery vor Glasgow, Auchentoshan. Es ist zwar schon geschlossen, aber der nette Pförtner lässt uns trotzdem hinein und gibt uns Parktipps. Die letzte Führung ist noch unterwegs, so das wir uns im Shop umsehen können und ich ein Drumm vom 13jährigen aus 3 verschiedenen Fässern bekomme. Das besondere hier ist, dass der Brand 3 mal erfolgt, nicht wie üblich 2 mal.
Hinter Glasgow finden wir einen versteckten Platz für die Nacht neben weidenden Hochland Rindern.
Der Parkplatz liegt perfekt am Beginn des „City Center Mural Trail“, einem Walk durch die Stadt mit teils riesigen Wandzeichnungen. Statt Murals würde Graffiti nicht ganz passen, obwohl die Sprayer bekannte Streetart Künstler sind.
Das GoMA, also das Moderne Museum Glasgows enttäuscht. Ein bisschen Warhol, etwas Goldsworthy etc. das war es schon mit den großen Namen, dazu natürlich lokale Künstler, aber wenig.
Im „Willow Tea Room“ haben wir um 2 einen Tisch gebucht. Die Räume wurden nach Vorlagen des Jugendstil Architekten Charles Rennie Mackintosh nachgebaut.
Die Stadt überrascht uns eigentlich und es ist außerdem schön nach Wochen der Einöde mal wieder in einer Stadt zu sein. Glasgow ist nicht mehr die graue Industrieschlampe der 70er und hat sich mächtig gemausert. Viele ältere Gebäude zeugen von Geschichte. Wir haben das Gefühl, den Altersdurchschnitt deutlich anzuheben, soviel junge Leute, meist Studenten sind auf Achse.
Sobald man die Hauptstraßen aber verlässt und in die Seitenstraßen geht, sollte man lieber nicht alleine unterwegs sein. Es stinkt, ist schmutzig und düster.
Auf dem Weg nach Süden stehen wir auf einem schönen Campingplatz, 10 Min. vor Culzean Castle.
Vorschläge:
- Gallery of Modern Art
- Willow Tea Room (buchen!)
- George Square
- Cathedral
- Necropolis
- The Peoples Palace
- Riverside Museum
Museums
https://www.glasgowlife.org.uk/museums
Street-Art
https://peoplemakeglasgow.com/see-do/tours-trails/city-centre-mural-trail




Der Parkplatz liegt perfekt am Beginn des „City Center Mural Trail“, einem Walk durch die Stadt mit teils riesigen Wandzeichnungen. Statt Murals würde Graffiti nicht ganz passen, obwohl die Sprayer bekannte Streetart Künstler sind.
Das GoMA, also das Moderne Museum Glasgows enttäuscht. Ein bisschen Warhol, etwas Goldsworthy etc. das war es schon mit den großen Namen, dazu natürlich lokale Künstler, aber wenig.
Im „Willow Tea Room“ haben wir um 2 einen Tisch gebucht. Die Räume wurden nach Vorlagen des Jugendstil Architekten Charles Rennie Mackintosh nachgebaut.
Die Stadt überrascht uns eigentlich und es ist außerdem schön nach Wochen der Einöde mal wieder in einer Stadt zu sein. Glasgow ist nicht mehr die graue Industrieschlampe der 70er und hat sich mächtig gemausert. Viele ältere Gebäude zeugen von Geschichte. Wir haben das Gefühl, den Altersdurchschnitt deutlich anzuheben, soviel junge Leute, meist Studenten sind auf Achse.
Sobald man die Hauptstraßen aber verlässt und in die Seitenstraßen geht, sollte man lieber nicht alleine unterwegs sein. Es stinkt, ist schmutzig und düster.
Auf dem Weg nach Süden stehen wir auf einem schönen Campingplatz, 10 Min. vor Culzean Castle.
Vorschläge:
- Gallery of Modern Art
- Willow Tea Room (buchen!)
- George Square
- Cathedral
- Necropolis
- The Peoples Palace
- Riverside Museum
Museums
https://www.glasgowlife.org.uk/museums
Street-Art
https://peoplemakeglasgow.com/see-do/tours-trails/city-centre-mural-trail
In Gretna Green - was man getrost vergessen kann wenn es nicht gerade auf dem Weg liegt - amüsiert uns die Show - und Shopkultur. Ein halbes duzend Läden mit Schotten-Touristen-Klimbim, buhlen um die Gunst der Kunden - die kaum vorhanden sind.
Das völlig nichtsagendes Dorf wurde berühmt, weil hier als erster Ort hinter der englischen Grenze die lockereren, schottischen Heiratsgesetze galten. Ab 16 war hier heiraten auch ohne die Einwilligung der Eltern möglich, was bekanntlich auch Deutsche Pärchen in den 60ern und 70ern genutzt haben. Die Trauung nahm der Schmied vor, der das ganze mit drei Schlägen auf den Amboss besiegelte. Heute ist Gretna Green immer noch ein beliebter Heiratsort. Das Hämmern auf den Amboss ist geblieben.
Im Eden Valley landen wir im Strickland Arms, wo wir nach einem leckeren Essen auch im Hof übernachten dürfen.



In Gretna Green - was man getrost vergessen kann wenn es nicht gerade auf dem Weg liegt - amüsiert uns die Show - und Shopkultur. Ein halbes duzend Läden mit Schotten-Touristen-Klimbim, buhlen um die Gunst der Kunden - die kaum vorhanden sind.
Das völlig nichtsagendes Dorf wurde berühmt, weil hier als erster Ort hinter der englischen Grenze die lockereren, schottischen Heiratsgesetze galten. Ab 16 war hier heiraten auch ohne die Einwilligung der Eltern möglich, was bekanntlich auch Deutsche Pärchen in den 60ern und 70ern genutzt haben. Die Trauung nahm der Schmied vor, der das ganze mit drei Schlägen auf den Amboss besiegelte. Heute ist Gretna Green immer noch ein beliebter Heiratsort. Das Hämmern auf den Amboss ist geblieben.
Im Eden Valley landen wir im Strickland Arms, wo wir nach einem leckeren Essen auch im Hof übernachten dürfen.
Einen letzten Stop machen wir in Ripon, einem hübschen Städtchen in Yorkshire. Bekannt ist Ripon durch seine sehenswerte Kathedrale. Aktuell findet darin auch eine beeindruckende Gemäldeausstellung statt. In vielen Gassen sind die typischen Häuser noch erhalten.
Was uns noch auffiel:
- Ich schätze das wir in den letzten fünf Wochen gut 250-300 historische Brücken befahren haben. Die sind sehr stabil und Teil des Verkehrsnetzes. Leider sind sie meist einspurig. Bei uns hätte man die meist abgerissen oder was neues gebaut. Allerdings gibt es in Schottland auch wesentlich mehr Flüsse und Bäche.
Schottland hat uns wirklich gut gefallen. Wir würden fast alles wieder so machen, nur noch etwas mehr Zeit würden wir uns nehmen 😁.
5382 km sind wir unterwegs gewesen, 3658 km ohne Fähre, ca. 1,3 Mio. Schlaglöcher inclusive 😵💫.
Inzwischen ist es 18:00 Uhr und Zeit in Hull auf die Fähre zu fahren, wo ein Buffet auf uns wartet.
Mit einem vollständigen Regenbogen werden wir am Hafen begrüßt. Sehr nett, wäre aber doch nicht nötig gewesen 😁
Alles Gute an alle die uns gefolgt sind 🙋🏼♂️🙋♀️
Michael & Petra
Mar sin leat Alba!





Einen letzten Stop machen wir in Ripon, einem hübschen Städtchen in Yorkshire. Bekannt ist Ripon durch seine sehenswerte Kathedrale. Aktuell findet darin auch eine beeindruckende Gemäldeausstellung statt. In vielen Gassen sind die typischen Häuser noch erhalten.
Was uns noch auffiel:
- Ich schätze das wir in den letzten fünf Wochen gut 250-300 historische Brücken befahren haben. Die sind sehr stabil und Teil des Verkehrsnetzes. Leider sind sie meist einspurig. Bei uns hätte man die meist abgerissen oder was neues gebaut. Allerdings gibt es in Schottland auch wesentlich mehr Flüsse und Bäche.
Schottland hat uns wirklich gut gefallen. Wir würden fast alles wieder so machen, nur noch etwas mehr Zeit würden wir uns nehmen 😁.
5382 km sind wir unterwegs gewesen, 3658 km ohne Fähre, ca. 1,3 Mio. Schlaglöcher inclusive 😵💫.
Inzwischen ist es 18:00 Uhr und Zeit in Hull auf die Fähre zu fahren, wo ein Buffet auf uns wartet.
Mit einem vollständigen Regenbogen werden wir am Hafen begrüßt. Sehr nett, wäre aber doch nicht nötig gewesen 😁
Alles Gute an alle die uns gefolgt sind 🙋🏼♂️🙋♀️
Michael & Petra
Mar sin leat Alba!
Kommentare (5)
Kommentare von Freeontour-Usern
Kommentar gelöscht
Hi Ernest, danke fürs deine Rückmeldung. GlenAllachie ist inzwischen auch meine #1. Gute Reisen 👋🏻
Sehr schöner Reisebericht. Meine Frau und ich waren inzwischen schon 6 mal in Schottland und sind bis auf die Hebriden, Ausnahme Isle of Skye, ähnliche Routen gefahren, Zuletzt waren wir 2019 dort und haben eine Tour unter dem Motto "Schlösser und Wisky" gemacht. Wir haben außer der Fähre Amsterdam - Newcastle nicht gebucht. Wir haben die Freiheit des Campens in vollen Zügen genossen. Vor Balmoral Castle haben wir mit unseren Fahrzeugen gestanden (Einlass gegen eine Extra-Gebühr). Oberhalb von Balmoral Castel gibt es die Royal Lochnagar Destillerie. Ich kann jedem Camper die Angst vor den schottischen Straßen nehmen. Wir waren mit einen Wohnwagengespann und 2019 mit einem XL.Womo (Länge 9,19 m, Höhe 3,40 m). Bei keiner unserer Touren haben wir Kratzer den den Fahrzeugen. Und das obwohl wir entgegen der Beschilderung die Strecken "Castal Apple Cross" und "Apple Cross Pass" gefahren sind. Die Inselaner sind sehr nette Fahrer, die wissen, wie man sich auf single track road verhält.
Danke für deinen netten Kommentar! Ich bin auch nicht ängstlich und somit kommt Applecross auf die Liste für das nächste mal :-) Unser nächster Camper verbreitert sich von 2.29 auf 2,40. Und wenn einem LKW mit 2,55 entgegenkommen muss man schon gut aufpassen - aber machbar, seh ich auch so. Alles Gute
Toller Bericht. Wir haben es richtig genossen das zu lesen, denn wir sind im Mai - Juni eine sehr ähnliche Runde gefahren und haben die gleichen Erfahrungen gemacht. Übrigens wirklich. Der rechte Außenspiegel bestand ab Halbzeit nur noch aus Klebeband und Scherben. Aber kein Problem, war trotzdem eine tolle Reise!
Das freut mich! Jo, ein paar kleinere Schrammen bekam unser Womo auch ab. Sind nur Schönheitsflecken ;-) Aber tief hängende Bäume oder Hecken gäb's hier auch. Mich hat die Höflichkeit und Entspanntheit der Schotten echt beeindruckt. Wenn es eng wurde und der entgegenkommende Verkehr warten musste, hat nie einer gemeckert.
Toller Reisebericht. Wir waren schon mehrmals in Schottland und haben Vieles von dem beschriebenen angesehen. Besonders haben uns die Inneren und Äußeren Hybriden gefallen.
Hi, Danke für die Blumen. Ja, die Äußeren Hebriden wären was für die nächste Tour.
Sehr schöner Reisebericht